Samstag 20. Januar 2018

22. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Auch bei Simbabwern in Namibia ist die Freude über den Rücktritt von Langzeitpräsident Robert Mugabe groß. In Gesprächen mit der Nachrichtenagentur NAMPA sagten Befragte, dass sie sich eine umgehende Rückkehr in ihre Heimat vorstellen könnten. Sie wollten am Aufbau eines „neuen Simbabwes“ aktiv mithelfen. – Indessen sehen zahlreiche Politikexperten keine große Veränderung auf Simbabwe zukommen. Der designierte neue Präsident Emmerson Mnangagwa sei lange Zeit die rechte Hand von Mugabe gewesen und habe seine Politik aktiv mitgetragen. Es gehe vielmehr um einen Machterhalt der regierenden ZANU-PF, die sich als Freiheitspartei und einzig legitime Vertretung der Simbabwe sehe.

Der Rechtswissenschaftler Sisa Namandje wird beim morgen beginnenden SWAPO-Kongress in Windhoek eine der wichtigsten Rollen einnehmen. Er sei als überwachende Instanz nominiert worden, wie Partei-Generalsekretär Nangolo Mbumba mitteilte. Vor allem werde Namandje die Wahl zum neuen Vorstand der Partei, darunter des Parteipräsidenten, rechtlich begleiten. Dies hatte er auch schon bei zwei Wahlen innerhalb der regierenden SWAPO gemacht. Die Wahl werde am Sonntag stattfinden.  Die Wahlkampagnen, darunter von „Team Harambee“ und „Team SWAPO“ müssen heute beendet werden.

Die SPD wehrt sich nach dem Aus für Jamaika gegen eine erneute Große Koalition. Parteivize Schäfer-Gümbel sagte im Zweiten, der Dauerzustand solcher Bündnisse stärke nur die politschen Ränder. Vor dem Gespräch von Bundespräsident Steinmeier mit SPD-Chef Schulz wirbt Schäfer-Gümbel deshalb für eine Minderheitsregierung

Nach mehreren heftigen Hurrikans haben die Karibikstaaten die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Sie schätzen die Kosten für den Wiederaufbau auf über 4 Milliarden Euro. Die EU hat 300 Millionen zugesagt.

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