Donnerstag 25. April 2019

22. September 2017 - Nachrichten am Mittag

Das Gesundheitsministerium hat verschiedene Vorsorge- und Versorgungsprojekte ins Leben gerufen. So werde im kommenden Monat eine HIV/Aids-Testkampagne durchgeführt. Zunächst sei diese in der Region Otjozondjupa geplant. Zielgruppe seien vor allem junge Personen zwischen 15 und 24 Jahre. Man wolle mindestens 150 Männer und Frauen kostenlos testen, hieß es. – Indessen wurde im Gesundheitszentrum der Regionalhauptstadt Nkurenkuru in der Region Kavango-West eine spezielle Einrichtung für die Abgabe HIV-unterdrückender Medikamente eröffnet.

Die Universität von Namibia UNAM hat gemeinsam mit dem Stadtrat von Lüderitz eine Windenergieanlage eingeweiht. Die 1,3 Millionen Namibia Dollar teure Anlage soll ab sofort das Armenviertel „Benguela“ mit Strom versorgen. Es handele sich um das erste Projekt dieser Art in Namibia, wie die UNAM betonte. Man habe bereits vor fünf Jahren mit den Planungen für die Windenergieanlage als Pilotprojekt für ganz Namibia begonnen. Insgesamt werden 10,5 Kilowatt Strom produziert. – Erst vor einigen Wochen ist die erste kommerzielle Windenergieanlage des Landes ebenfalls in Lüderitz ans Netz gegangen. Sie produziert fünf Megawatt und hat 180 Millionen Namibia Dollar gekostet.

US-Präsident Trump und der nordkoreanische Diktator Kim Jon Un schmeißen sich weiter gegenseitig Drohungen und Beleidigungen an den Kopf. Nachdem Trump Nordkorea vor der UN-Vollversammlung mit der vollständigen Zerstörung gedroht- und Machthaber Kim als lebensmüden Raketenmann bezeichnet hat, kontert der nun: Trump sei ein geisteskranker und dementer Greis, der nur mit Feuer gebändigt werden könne. Der nordkoreanische Außenminister drohte außerdem mit einem weiteren Atomwaffentest - trotz neuer US-Sanktionen.

Bangladesch fordert die Einrichtung von Sicherheitszonen für die verfolgte Minderheit der Rohingya in Myanmar. Diese Gebiete sollten von den Vereinten Nationen kontrolliert werden, sagte die Regierugnschefin des südostasiatischen Landes. Für die bereits zu hunderttausenden nach Bangladesch geflüchteten Rohingya forderte sie eine sichere Rückkehr. Nach Angaben der UNO sind mehr als 420.000 Mitglieder der muslimischen Minderheit vor der Gewalt in Myanmar ins benachbarte Bangladesch geflohen.


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