Dienstag 10. Dezember 2019

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23. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Das Vorkommen von Wasser auf dem Mars erscheint wahrscheinlicher. Das geht aus einem aktuellen Forschungsbericht der nordamerikanischen Weltraumbehörde Nasa hervor. Demnach habe der Mars-Rover „Curiosity“ am 5. August bei Untersuchungen von Bodenproben einen hohen Gehalt an Silizium und Wasserstoff festgestellt. Dies deute auf mineralgebundenes Wasser in tiefen Bodenschichten hin. Es sei die bisher höchste gemessene Wahrscheinlichkeit von Wasser auf dem Mars. Curiosity ist seit fast 1100 Tagen auf dem „Roten Planeten“ unterwegs.

Mehrere Mitglieder des Ûiba-Ôas Crystal Market nahe der Spitzkoppe nahmen an einem Edelstein-Schneide- und -Polier-Workshop teil und haben damit eine neue Einnahmequelle erhalten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Nampa. Bisher verkauften die Kleinstbergleute vor allem ungeschliffene Halbedelsteine an Touristen. Durch die Weiterverarbeitung könnten sie in Zukunft auch Endprodukte wie Schmuck herstellen und höhere Einnahmen generieren. Zudem erhielten sie die nötigen Maschinen durch eine Spende der Namibischen Sozialversicherungsbehörde SSC.

Deutschland muss sich auf mehr Flüchtlinge vorbereiten. Diese Ansicht äußerte laut Deutschlandfunk die Ministerpräsidentin des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Kraft. Vor allem in den Wintermonaten gäbe es regelmäßig eine Flüchtlingswelle. Es müsse deshalb schnell eine EU-weite Regelung zur Asylpolitik gefunden werden. Derzeit würde laut Kraft ihr Bundesland mehr Asylsuchende versorgen als ganz Frankreich. In dieser Woche hatte die deutsche Regierung die Zahl der in diesem Jahr erwarteten Flüchtlinge von 450.000 auf 800.000 erhöht.

Mazedonien hat seine Grenze zu Griechenland, die das südosteuropäische Land zur Deeskalation der Flüchtlingslage gestern Nachmittag kurzfristig geöffnet hatte, wieder geschlossen. Etwa 1500 Flüchtlinge, vor allem aus Syrien, konnten nach Mazedonien gelangen. Sie wurden Regierungsangaben nach in Züge zur ungarischen Grenze gefahren. Mazedonien hatte vor Kurzem die Grenze nach Griechenland geschlossen und den Notstand ausgerufen. Tausende Menschen wollen von Griechenland über Mazedonien nach Ungarn einreisen.

Etwa 100 deutsche Islamisten sind bei Kämpfen in Syrien und dem Irak ums Leben gekommen. Diese Zahl nannte das deutsche Innenministerium. Es handele sich hierbei um bestätigte Fälle, hieß es. Die Deutschen seien im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat bei Kämpfen ums Leben gekommen. Insgesamt sollen in den vergangenen drei Jahren 700 Deutsche in den „heiligen Krieg“ nach Syrien und den Irak gezogen seien. Deutschland intensiviere deshalb die Bemühungen, Islamisten an der Ausreise in die beiden Staaten zu hindern. Derzeit würden 800 potentielle Islamisten vom Innenministerium überprüft.

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