Donnerstag 18. April 2019

23. August 2017 - Nachrichten am Morgen

Im Zentrum von Swakopmund sind die Dolphin-Apotheke und eine Arztpraxis durch ein Feuer völlig zerstört worden. Personen kamen laut Namibian nicht zu Schaden. Demnach brach das Feuer gestern am frühen Nachmittag in der Arztpraxis aus. Als Ursache werde ein Kurzschluss vermutet. Die Feuerwehr sei in wenigen Minuten zur Stelle gewesen und habe den Brand innerhalb von einer Stunde unter Kontrolle gebracht. Benachbarte Häuser und Geschäfte wurden vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr klagt laut Bericht über mangelnde Kapazitäten beim Kampf gegen größere Brände. So gebe es nur wenige Hydranten im Ort.

China fordert eine harte Bestrafung für jene seiner Staatsbürger in Namibia, die an Wilderei und illegalem Handel mit Tierprodukten beteiligt sind. Das habe der neue Botschafter Zhang Yiming auf seiner ersten Pressekonferenz gestern erklärt, meldet die Nachrichtenagentur NAMPA. Sein Land werde Straftäter nicht verteidigen. Zudem sei China entschlossen, Namibia bei seiner Kampagne gegen die Wilderei den Rücken zu stärken. Zhang beklagte zugleich, dass die Medien zu wenig über Entwicklungsprojekte im Land berichten würden, die von China unterstützt werden.

Der Führungskonflikt im Gewerkschafts-Dachverband NUNW spitzt sich zu. Laut Presseagentur NAMPA wurde der abgesetzte Präsident Ismael Kasuto im Schreiben eines Anwalts aufgefordert, sein Büro bis heute zu räumen. Andernfalls werde ein Eilantrag beim Gericht gestellt. Das Zentralkomitee der NUNW hatte Kasuto am vergangenen Samstag abgesetzt. Ihm wird offenbar vorgeworfen, Angehörige gewisser Volksgruppen zu bevorzugen und immer wieder Sitzungen fernzubleiben. Im Zentralkomitee sind die einzelnen Gewerkschaften vertreten. Kasuto weigert sich, den Beschluss anzuerkennen. Die Vertreter vieler Gewerkschaften seien gegen ihn, weil er die ausstehenden Beiträge für den Dachverband einfordere.

Die Vergabe des Auftrags für den Bau der neuen Asphaltstraße zwischen Walvis Bay und Swakopmund hat trotz Regelwidrigkeiten Bestand. Das habe das Oberste Gericht entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Bau sei zu weit fortgeschritten, als dass er nun gestoppt und einem anderen Unternehmen übergeben werden könne. Laut Namibian wurde die Straßenbehörde Roads Authority jedoch angewiesen, die Kosten des Klägers für das Verfahren zu zahlen. Geklagt hatte das chinesisch-namibische Joint Venture Chico-Octagon, weil es den Auftrag nicht erhalten hatte, obwohl es von Experten empfohlen worden war und sein Angebot rund 66 Millionen Namibia Dollar unter dem des erfolgreichen Bieters lag. Insgesamt kostet der Bau der Straße rund 960 Millionen Dollar.

Eine Woche nach dem Insolvenzantrag kommen erstmals die Gläubiger von Air Berlin zusammen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will das Gremium die Aufspaltung des Unternehmens genehmigen. Die österreichische Tochter Nikki könnte an die Lufthansa verkauft werden. Auch Easyjet und Condor haben Interesse an Teilen von Air Berlin. Ein Nürnberger Unternehmer hatte angeboten, Deutschland zweitgrößte Fluggesellschaft komplett zu übernehmen.


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