Dienstag 18. Dezember 2018

23. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

In Südafrika steht eine umfangreiche Kabinettsumbildung unmittelbar bevor. Davon gehen Analysten aus. Neupräsident Cyril Ramaphosa werde sich vermutlich bei einer außerordentlichen Sitzung des höchstens Gremiums des regierenden ANC am Wochenende das endgültige Ok für die Umbildung holen. Es gilt als gesichert, dass mindestens drei Minister ihre Posten räumen müssen, darunter Finanzminister Malusi Gigaba. Als möglicher Nachfolge gilt der von Expräsident Jakob Zuma gefeuerte Pravin Gordhan.

Die Lehrergewerkschaft TUN stellt die Privatschulen im Land an den Pranger. Sie würden teilweise ausländische Lehrer als billigste Arbeitskräfte missbrauchen. Es gäbe zunehmend Beschwerden von Lehrern aus anderen Staaten die an Privatschulen in Namibia unterrichtet. Ihnen würde die Mitgliedschaft on Gewerkschaften unter Androhung des Arbeitsplatzverlustes verboten werden. Ihnen würde häufig ein Hungerlohn gezahlt und Grundrechte verweigert werden. TUN werde nun gemeinsam mit der Polizei rechtliche Schritte einleiten und Privatschulen untersuchen, hieß es.

Für den Kampf gegen Schlepperbanden und Dschihadisten in der Sahelzone haben die Europäische Union und weitere Partner mehr als 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Allein die EU will 100 Millionen für die Anti-Terror-Truppe beisteuern. Das wurde bei einer Geberkonferenz in Brüssel zugesagt.

Im Weltsicherheitsrat geht es heute erneut um eine Waffenruhe für Syrien. Das Vorhaben war gestern an Russlands Veto gescheitert. Mit der Blockade sorgte Moskau weltweit für Empörung. Heute entscheidet das Gremium über einen abgeänderten Resolutionsentwurf. DER sieht eine 30-tägige Feuerpause vor.


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