Freitag 23. Februar 2018

23. November 2016 - Nachrichten am Morgen

In Swakopmund haben dreiste Diebe aus einem Juwelier-Geschäft Schmuck im Werte von einer halben Million Namibia Dollar gestohlen. Laut Namibian handelt es sich um den Laden Indigo Blue Gemstones and Jewellery der Familie Henckert in der Daniel-Tjongarero-Straße. In der Nacht von Montag auf Dienstag hätten drei Männer große Löcher in das Schaufenster des Ladens geschlagen. Um das Geräusch zu dämpfen, hätten sie dazu große, in Tuch gewickelte Gegenstände benutzt. Der Alarm wurde zwar ausgelöst, aber als Sicherheitsleute nach vier Minuten eintrafen, waren die Diebe bereits mit ihrer Beute verschwunden.

In Norwegen hat die Polizei jetzt wohl den größten Kindesmissbrauch-Skandal des Landes aufgedeckt. Über 50 Männer werden verdächtigt, Kinder missbraucht und Filmmaterial zum Teil auch gleich Live über das Internet verbreitet zu haben. 20 von ihnen sind schon verhaftet.

Zwei Wochen nach seinem Überraschungssieg bei der US-Präsidentschaftswahl ist Donald Trump auf Distanz zu einigen seiner Kernaussagen aus dem Wahlkampf gegangen. Trump stellte in einem Interview mit der "New York Times" den angekündigten Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen in Frage und gestand erstmals ein, dass die Menschen möglicherweise für den Klimawandel mitverantwortlich sind. Er rückte außerdem von einer Strafverfolgung von Hillary Clinton ab und distanzierte sich von seinen billigenden Aussagen zur Folter.

Bei der Lufthansa hat ein weiterer Pilotenstreik begonnen. Die Vereinigung Cockpit hat gut 5400 Mitglieder aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Zuvor war es der Lufthansa nicht gelungen, den Ausstand gerichtlich zu verbieten. Cockpit kündigte daraufhin an, den Streik bis morgen zu verlängern. Deutschlands größte Airline muss gut 900 Lang und Kurzstreckenverbindungen streichen. Möglichst viele der betroffenen Passagiere sollen auf andere Fluggesellschaften oder die Bahn umgebucht werden.

Am Nordrand von Katutura sollen im Laufe der kommenden 20 Jahre 60.000 günstige Häuser entstehen. Das Projekt habe ein Volumen von 165 Milliarden Namibia Dollar, teilte die National Housing Enterprise NHE laut Presseagentur NAMPA mit. Dazu erschließe man 3500 Hektar Land entlang der Monte Christo Road. Die NHE setze das Projekt unter dem Namen „Harambee Valley“ in einer Partnerschaft mit zwei Privatunternehmen um. Die Häuser sind für Bürger mit niedrigen und mittleren Einkommen vorgesehen.

Das neue Bus-System in Windhoek soll im kommenden Jahr nach verbesserter Planung erneut eingeführt werden. Laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung stellte sich beim ersten Versuch vergangene Woche heraus, dass man für die neuen Linien nicht genügend Busse habe. Auch reiche die Kapazität des zentralen Busbahnhofes am Wernhil-Einkausfzentrum in der Innenstadt nicht aus. Einen wesentlichen Grund für das Scheitern sieht die Stadtverwaltung zudem darin, dass die Pendler zu wenig einbezogen und informiert wurden. So hätten viele die neuen Busstationen nicht gefunden. Seit gestern gelten wieder die alten Routen. Das neue System wurde mit Unterstützung Deutschlands entwickelt.

In Walvis Bay wird untersucht, wie sich der neue Container Terminal auf die Ökologie der Lagune auswirkt. Die Hafenbehörde NamPort habe gestern mit der Universität Namibias UNAM einen Vertrag über eine entsprechende Studie unterzeichnet, meldet die Presseagentur NAMPA. Das auf drei Jahre angelegte Projekt beginne im Februar und werde von Forschern des Meeresforschungs-Zentrums in Henties Bay durchgeführt. Die Kosten wurden mit drei Millionen Namibia Dollar beziffert.

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