Sonntag 22. April 2018

23. November 2017 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob hat am Vormittag den 6. Kongress der regierenden SWAPO eröffnet. In seiner Ansprache betonte er den Zusammenhalt in der Partei, der trotz Meinungsverschiedenheit niemals zerbrechen könne. Demokratie innerhalb der Partei sei eine Chance und keine Schwäche, betonte Geingob, der auch amtierenden Parteipräsident ist. Inhaltich ging Geingob vor allem auf die anhaltend schwierige Wirtschaftslage ein. Namibia halte an seiner Konsolidierung der Staatsfinanzen fest. Der Kampf gegen die Armut im Land sei weiterhin das wichtigste politische Ziel. Viel sei erreicht worden, mindestens genauso viel gäbe es für die SWAPO als Regierungspartei noch zu tun.

Simbabwes Ex-Präsident Robert Mugabe wird nicht ins Exil gehen. Das Abkommen mit dem Militär sehe die volle Immunität für ihn und seine Frau vor. Zudem garantiere die Armee die Sicherheit von Mugabe und seiner Familie. Es sei Mugabe bei den Verhandlungen um einen möglichen Rücktritt vor allem darum gegangen in Frieden in seiner Heimat eines Tages zu sterben, hieß es. Mugabe war am Dienstag nach 37 Jahren an der Spitze Simbabwes zurückgetreten.

Die Rohingya-Flüchtlinge dürfen in ihre Heimat zurückkehren. Myanmars De-facto-Regierungschefin Suu Kyi hat mit dem Außenminister von Bangladesch eine Absichtserklärung unterschrieben. Die Zahl der Rückkehrer ist aber noch unklar. Wegen der andauernden Gewalt in Myanmar waren etwa 620.000 muslimische Rohingya ins Nachbarland geflohen.

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