Montag 28. September 2020

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23. November 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Macherhalt von Unabhängigkeitsbewegungen wie der SWAPO in Namibia sei kein Problem, solange man den Willen des Volkes vertrete und demokratisch handele. Dies sagte Staatspräsident Hage Geingob bei einem Treffen von Generalsekretären verschiedener Unabhängigkeitsbewegungen aus dem Südlichen Afrika. Keiner habe sich während des Befreiungskampfes darüber beschwert, dass diese Organisationen zu lange federführend für die Freiheit gekämpft hätten. Deshalb seien auch jetzt Kritiken fehl am Platz, dass der jahrzehntelange demokratische Machterhalt ein Problem sei.

Interne Auseinandersetzungen in der für die Politik in Simbabwe so wichtigen Veteranenvereinigung ZNLWVA schwächt die Position von Staatspräsident Emmerson Mnangagwa. Dieser Ansicht zeigen sich simbabwische Politikexperten. So sollen im Rahmen des friedlichen Umsturzes von Langzeitpräsident Robert Mugabe vor einem Jahr Gelder hochrangige Mitglieder der Vereinigung geflossen seien. Es habe aber nicht Zahlungen an alle Personen gegeben, weshalb es nun zum Aufstand in der Organisation gekommen sei. Vor allem stehe der Vorsitzende, Christopher Mutsvangwa, als blühender Unterstützer von Mnangagwa, in der Kritik.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will afrikanische Kunstwerke an ihre Herkunftsländer zurückgeben. Heute nimmt Macron dazu einen Expertenbericht an. Darin empfehlen die Wissenschaftler eine Gesetzesänderung, die bilaterale Abkommen zwischen dem französischen Staat und jedem betroffenen afrikanischen Land ermöglichen soll. Betroffen sind theoretisch 90.000 afrikanische Kunstwerke in Frankreich. Auch in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Belgien gibt es eine Debatte über die Rückgabe von Kunstwerken aus der Kolonialzeit.

Im Westen des Mittelmeers haben spanische Seenotretter an einem einzigen Tag fast 800 Bootsflüchtlinge gerettet. Die Migranten seien mit kaum seetüchtigen Booten unterwegs gewesen, teilten die Behörden mit. 14 Menschen gelten demnach als vermisst. Spanien ist in diesem Jahr zum Hauptankunftsland von Flüchtlingen in Europa geworden, vor Griechenland und Italien.

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