Mittwoch 21. August 2019

23. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Nachdem internationalen Aufschrei gegen die Ernennung des simbabwischen Langzeitpräsidenten Robert Mugabe zu einem Sondergesandten der Welt-Gesundheitsorganisation wurde diese wieder rückgängig gemacht. Dies erklärte der Geschäftsführer der WHO. Als Begründung für die Ernennung hieß es zuvor, dass kaum ein Land die universelle Gesundheitsversorgung so in den Fokus ihrer Politik stelle wie Simbabwe. Danach gab es einen Aufschrei. Es sei eine Beleidigung für die Menschen in Simbabwe und die gesamte freie Welt, hieß es.

Bei mehreren Selbstmordanschlägen sind in Nigeria 13 Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Wie es aus Militärkreisen hieß, sprengte sich am Abend zunächst eine Selbstmordattentäterin vor einem Restaurant in der Stadt Maiduguri in die Luft. Wenige Minuten später sprengten sich demnach zwei weitere Selbstmordattentäterinnen in die Luft. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die radikalen Islamisten der Terrorgruppe Boko-Haram dahinter stecken.

Venetien und die Lombardei in Norditalien sollen mehr Autonomierechte erhalten. Dafür hat sich eine deutliche Mehrheit in beiden Regionen ausgesprochen. Gut 90 Prozent der Wähler stimmten für mehr Eigenständigkeit gegenüber der Zentralregierung in Rom. Anders als in Katalonien geht es aber nicht um eine vollständige Unabhängigkeit. Venetien und die Lombardei gehören zu den reichsten Regionen Italiens. Sie wollen durch mehr Autonomie auch mehr Steuereinnahmen für sich behalten.

Mindestens 88 Kadaver von an Milzbrand verendeten Flusspferden wurden bereits im Nordosten des Landes vernichtet. Laut dem Umweltministerium arbeite man praktisch ohne Unterlass am Lokalisieren, verbrennen und verbuddeln der toten Tiere. Die Vernichtung der sterblichen Überreste gilt als wichtiger Aspekt der Eindämmung des Milzbranderregers in dem Gebiet. Mindestens 110 tote Flusspferde und 20 Büffel waren seit Anfang Oktober im Bwabwata-Nationalpark gefunden worden. – Indessen gab Botswana bekannt, dass man ebenfalls vermehr tote Tiere im Grenzgebiet finden würde.


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