Freitag 23. August 2019

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23. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Bei Sesriem im Südwesten Namibias ist ein Simbabwer wegen versuchter Bestechung eines Polizeibeamten verhaftet worden. Das habe die Polizei gestern mitgeteilt, meldet die Presseagentur Nampa. Demnach war der Mann als Tourguide tätig, ohne beim Namibia Tourism Board registriert zu sein. Als er am vergangenen Donnerstag nahe Sesriem kontrolliert wurde, habe er dem Beamten eine Summe von 15.000 Namibia Dollar angeboten.

Die FNB Namibia hat eine hohe Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Verhaftung von Bankautomaten-Knackern führen. Die Polizei habe am Freitag auf einer Pressekonferenz eine Summe von 100.000 Namibia Dollar genannt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Seit November vergangenen Jahres seien in den Regionen Khomas, Erongo, Otjozondjupa und Omusati zehn Fälle registriert worden, bei denen Bankautomaten per Schweißbrenner geöffnet wurden. Die Beute betrage insgesamt rund zwei Millionen Namibia Dollar. Man vermute, dass es sich in allen Fällen um dieselben Täter handelt. Laut AZ hat FNB die Belohnung ausgesetzt, weil sie besonders betroffen ist.

Der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter hat sich der gegenwärtigen US-Regierung für eine Vermittlungsmission nach Nordkorea angeboten. Der "New York Times" vom Sonntag sagte der 93-Jährige, sollte er gefragt werden, werde er gehen. Sein Angebot habe er bereits dem Nationalen Sicherheitsberater von Präsident Trump unterbreitet. Carter war von 1977 bis 1981 selbst US-Präsident.

Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt längere Zeit in Armut. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach leben 21 Prozent der Jungen und Mädchen über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren in armen Verhältnissen. Stiftungsvorstand Dräger fordert angesicht der Ergebnisse ein grundsätzliches Umdenken in der Familien- und Sozialpolitik.

Studenten der Universität Namibias UNAM sind nur dann zur Prüfung zugelassen, wenn sie ihre Studiengebühren gezahlt haben. Das habe UNAM am Samstag mitgeteilt, meldet die Presseagentur NAMPA. Wer bis zum 7. November die Hälfte der Gebühren bezahlt, dürfe an einer Sonderprüfung teilnehmen. Allerdings werden die Ergebnisse erst mitgeteilt, wenn die Gebühren in voller Höhe gezahlt sind. Vor einem Jahr hatten Studenten heftig gegen den Prüfungsausschluss protestiert. Damals betrugen die Schulden der Studenten gegenüber UNAM 145 Millionen Namibia Dollar.

Die Diamanten-Stadt Oranjemund im äußersten Südwesten Namibias kann ab sofort ohne Sondergenehmigung besucht werden. Transportminister Alpheus !Naruseb und Bürgermeister Henry Coetzee öffneten am Freitag laut Allgemeiner Zeitung symbolisch den Schlagbaum an der Einfahrt der Stadt. Tags zuvor wurde die 98 Kilometer lange Asphaltstraße von Rosh Pinah eingeweiht. Die Kosten lagen bei 714 Millionen Namibia Dollar. Oranjemund war laut AZ 1935 als Wohnort für Bergarbeiter gegründet worden. Der Diamanten-Konzern Namdeb (früher CDM) stellt den Abbau an Land bis 1922 schrittweise ein, will jedoch den Abbau am Meeresboden verstärken.

Deutsche Welle

Devisen

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