Montag 18. Februar 2019

24. August 2017 - Nachrichten am Morgen

In Swakopmund haben Unbekannte die Mitarbeiterin einer Anwaltskanzlei am helllichten Tage mit vorgehaltener Waffe beraubt. Laut Namibian wurde die Kanzlei-Botin Monica So-Oabeb  gestern kurz vor der Mittagspause auf der Hauptstraße nahe dem Bahnhof von zwei Männern angesprochen, die vorgaben, ihr Fleisch verkaufen zu wollen. Plötzlich habe einer der beiden ihr eine Waffe an den Kopf gehalten, während der andere ihr Schmuck, Handtasche und alles, was sie bei sich hatte, abgenommen habe. Danach rannten die Männer mit ihrer Beute davon. Dem Bericht zufolge bestätigte die Polizei den Vorfall und mahnte erneut, keine Wertsachen offen sichtbar herumzutragen.

Der Konflikt um die traditionelle Führung der OvaHimba-Gemeinde bei Epupa wird nun vor Gericht ausgetragen. Laut Namibian und Allgemeiner Zeitung wurde gestern ein Antrag verhandelt, den 84-jährigen Chief Hikuminue Kapika offiziell abzusetzen. Kläger ist demnach dessen 63-jähriger Halbbruder Mutaambanda Kapika. Er sei von seiner Gemeinschaft als Chief anerkannt worden, nachdem sein älterer Halbbruder sie im Widerstand gegen das geplante Baines-Wasserkraftwerk im Stich gelassen habe. Der Klage zufolge wurde der 84-jährige Ex-Chief von Regierungsvertretern, Geschäftsleuten und einer chinesischen Baufirma dazu bewegt, zum Fürsprecher des Projekts zu werden. Daher sei dessen offizielle Anerkennung durch die Regierung vom Juli vergangenen Jahres unwirksam. Das Baines-Projekt gefährdet heilige Grabstätten der Himba.

Nach einer Terrorwarnung aus Spanien haben die niederländischen Behörden ein Rockkonzert in Rotterdam abgesagt. Der Club, in dem eine US-Band vor rund 1000 Zuschauern auftreten sollte, wurde abgeriegelt. In der Nähe stoppte die Polizei einen Lieferwagen mit spanischem Kennzeichen, in dem Gasflaschen lagen. Der Fahrer wurde festgenommen. Die Ermittler prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit der Terrorwarnung gibt.

Die spanische Justiz hat im Umgang mit der Terrorzelle von Katalonien Fehler eingeräumt. Der mutmaßliche Kopf der hätte bereits vor gut zwei Jahren in seine Heimat marokko abgeschoben werden können. Ein Richter entschied aber dagegen: Es sah in dem Imam keine ausreichend schwere Gefahr für die öffentliche sicherheit. Unterdessen berichten belgische Medien, dass der Marokkaner offenbar auch Verbindungen zur Islamistenszene in Brüssel hatte.

In Gobabis ist der Startschuss für den Bau eines Einkaufszentrums im Wert von über 100 Millionen Namibia Dollar gefallen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, fand auf dem Grundstück an der Hauptstraße des Ortes am Dienstag der symbolisch erste Spatenstich statt. Das Zentrum der Safland Property Group umfasst 10.300 Quadratmeter, kostet 135 Millionen Dollar und soll noch vor Ende kommenden Jahres eröffnet werden. Unter den 32 Mietern sind laut Bericht Shoprite, Standard Bank und Nedbank sowie Hungry Lion und OK Furn. Durch das Einkaufszentrum entstehen 300 ständige Arbeitsplätze.

Zwei Boxer aus Namibia haben wegen nicht gewährter Reisespesen auf ihren Flug zur Weltmeisterschaft der Amateur-Boxer in Hamburg verzichtet. Laut Presseagentur NAMPA hätten Mathias Hamunyela und Jonas Junias am Dienstagabend nach Deutschland fliegen sollen. Der namibischen Box-Vereinigung NBF zufolge haben sich jedoch beide Boxer geweigert, weil sie keine Spesen erhalten. Dafür fehlten leider die Mittel, so die NBF. Sollten sich noch Gelder finden, könnten die beiden Boxer noch an der WM teilnehmen. Sie beginnt morgen. Junias war vor einem Jahr bei den Olympischen Spielen in Brasilien wegen Vergewaltigung eines Zimmermädchens angeklagt worden.


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