Samstag 26. Mai 2018

24. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Zahlreiche sogenannten „Steueroasen“ wurden von der Schwarzen Liste der Europäischen Union gestrichen. Die Liste wurde abermals von Kritikern bemängelt, da sie nicht repräsentativ sei. Zudem würde die Streichung von vor allem Panama ein falsches Signal aussenden. Der mittelamerikanische Staat gilt seit Jahren als extreme Steueroase. Namibia wurde hingegen nicht von der Liste gestrichen. Ob abermals Fristen zur Abgabe der nötigen Informationen nicht eingehalten wurden, ist unklar. Das Finanzministerium hat sich auf mehrfache Nachfrage von Hitradio Namibia nicht hierzu geäußert.

Das staatliche “Namibian College of Open Learning” NAMCOL hat die Wirtschaft aufgerufen durch Gelder die Aus- und Fortbildung von benachteiligten Namibiern zu finanzieren. Bisher habe man lediglich Stipendien an zehn Personen gegeben können. Dies sei durch Spenden in Höhe von 300.000 Namibia Dollar möglich gewesen.  Um auch weiteren, vor allem Jugendlichen, die Fortführung der Schulausbildung auf dem zweiten Bildungsweg zu ermöglichen, sei sehr viel mehr Geld notwendig.

Bei einem Anschlag auf die Hilfsorganisation Save the Children in Afghanistan ist am Morgen mindestens ein Mensch getötet worden, 14 weitere seien verletzt worden, teilten die Behörden mit. Ein Selbstmordattentäter hatte demnach vor dem Eingang des Gebäudes der Organisation eine Autobombe gezündet. Anschließend stürmten bewaffnete Angreifer den Komplex. Nach einem stundelangen Schusswechsel konnten Sicherheitskräfte den Angriff schließlich stoppen.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte prüft heute eine Berufungsklage des russischen Oppositionspolitikers Nawalny gegen Moskau. Der 41-Jährige beschwert sich über sieben Festnahmen durch die russische Polizei. Eine kleine Kammer des Straßburger Gerichts hatte ihm bereits teilweise Recht gegeben.

Die Große Koalition in Deutschland hat seit 2014 Waffenexporte in Höhe von etwa 25 Milliarden Euro genehmigt. Verglichen mit der Vorgängerregierung von Union und FDP ein Anstieg um rund 16 Prozent, berichtet die ARD. Für scharfe Kritik sorgt dabei vor allem die deutlich gestiegene Zahl von Waffenverkäufen in Spannungsgebiete.

 

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