Montag 21. September 2020

24. Januar 2019 - Nachrichten am Mittag

Eine geständige 25-jährige Frau muss wegen Kindesentführung für vier Jahre ins Gefängnis. Dies Strafmaß verkündete das Magistratsgericht in Rehoboth, nachdem sich die Frau am Dienstag für schuldig bekannt hatte. Sie gab zu im November 2018 auf Anweisung eines Freundes ein erst ein Monat alles Kind seiner Mutter entzogen zu haben. Dieses konnte nur einen Tag später unversehrt der Mutter wieder übergeben werden, nachdem die Täterin zur Polizei ging. Anschließend an die Haftstrafe ist die Frau für weitere fünf Jahre auf Bewährung. Die Verteidigung hatte drei Jahre gefordert, wovon die Hälfte zur Bewährung ausgesetzt werden sollte.

In Simbabwe droht ein erneutes Wochenende mit Demonstrationen und möglichen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften des Landes. Die Gewerkschaft der Staatsangestellten hat zu einem erneuten Generalstreik morgen aufgerufen. Hintergrund sind die gescheiterten Gehaltsverhandlungen mit dem Staat. Ende vergangener Woche kam es wiederholt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei und Armee. Hierbei wurden mindestens 12 Menschen getötet, 300 verletzt und mehr als 600 teilweise wahllos verhaftet. Hintergrund sind die ausufernden Preise für Grundnahrungsmittel und Treibstoff im Land, bei gleichzeitig anhaltender Knappheit an Lebensmitteln und Medikamenten.

Im US-Haushaltsstreit stimmt der Senat heute über zwei neue Vorschläge ab. Allerdings werden weder der Kompromisslösung der Republikaner noch der der Demokraten große Erfolgschancen bescheinigt. US-Präsident Trump kündigte unterdessen an, seine Rede zu Lage der Nation zu verschieben. Er wolle sie erst dann halten, wenn der Regierungsstillstand beendet ist, teilte Trump auf Twitter mit. Zuvor hatte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses ihm das Rederecht in der Kongresskammer verweigert.

Google wehrt sich gegen die Millionenstrafe in Frankreich und geht in Berufung. Jetzt muss Frankreichs oberstes Verwaltungsgericht entscheiden. Frankreichs Datenschutzbehörde hatte Google am Montag zu einer Geldstrafe von 50 Millionen Euro verdonnert, weil das Unternehmen seine User nicht eindeutig über die Nutzung persönlicher Daten informiert.

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