Freitag 20. September 2019

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24. März 2017 - Nachrichten am Morgen

In Swakopmund ist eine 80-jährige Frau in ihrem Garten überfallen worden. Wie der Namibian berichtet, hatte Renate Ruhland gestern Wäsche aufgehängt, als plötzlich drei junge Männer vor ihr standen. Sie hätten Messer gezückt, sie ergriffen und in einen kleinen Raum in ihrem Haus gesperrt. Als Ruhland um Hilfe schrie, flohen die Männer. Dabei wurden sie von der Überwachungskamera am Haus gegenüber gefilmt. Sie erbeuteten eine Armbanduhr und das Portemonnaie der Frau, in dem sich 200 Namibia Dollar befanden.

In einigen Ortschaften Namibias weist die Buchführung erhebliche Mängel auf. Bei der Finanzprüfung der Siedlungen Gibeon und Kalkrand sowie der Orte Gobabis und Outjo stieß der General-Rechnungshof laut Allgemeiner Zeitung auf fehlende Belege und Unstimmigkeiten. In Kalkrand etwa seien in den Finanzjahren 2013/14 und 2014/15 Ausgaben mehr als zwei Millionen Namibia Dollar nicht belegt. Der Rechnungshof warnte davor, dass es bei diesen Mängeln leicht zu Betrug und Korruption kommen könne.

Im Mittelmeer hat es offenbar erneut eine Flüchtlingskatastrophe gegeben. Nachdem vor der libyschen Küste zwei gekenterte Schlauchboote entdeckt wurden, befürchtet eine Hilfsorganisation etwa 250 Tote. In der Nähe der Boote wurden bereits mehrere Leichen geborgen. Im Mittelmeer kentern immer wieder Flüchtlingsboote. Allein in dieser Woche wurden mehr als 5.000 Menschen aufgegriffen, die sich auf den Weg in Richtung Europa gemacht hatten.

Für US-Präsident Trump könnte es die nächste Schlappe werden - die geplanten Änderungen im Gesundheitssystem. Eigentlich sollte am Abend über die Abschaffung von Obamacare abgestimmt werden - das ist das Modell von Trumps Vorgänger Obama. Es kam aber keine Mehrheit im Repräsentantenhaus zustande, deswegen wurde die Abstimmung kurzfristig auf heute verschoben. Innerhalb der republikanischen Partei herrscht Uneinigkeit über Änderungen zur Krankenversicherung. Den Konservativen gehen sie nicht weit genug. Moderate Republikaner dagegen warnen, dass künftig Millionen von Amerikanern nicht mehr versichert sein könnten.

Die Sozialversicherungsbehörde SSC hat offenbar Grundstücke in Windhoek zu stark überhöhten Preisen gekauft. Laut Namibian haben die beiden Grundstücke von insgesamt 3.000 m² am Hosea Kutako Drive in Windhoek North 33 Millionen Namibia Dollar gekostet. Einem Immobilienexperten zufolge liege der Marktwert jedoch nur bei rund 15 Millionen Dollar. Verkäufer war laut Namibian der Geschäftsmann Ambrosius Tierspoor, der eines der beiden Grundstücke kurz zuvor für 16 Millionen gekauft und dann für 23 Millionen Dollar weiterverkauft habe. Die SSC will auf dem 3.000 m² großen Grundstück nahe der Baustelle des neuen Gebäudes für das Innenministerium ihr Hauptquartier errichten.

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