Mittwoch 21. August 2019

24. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

In Südafrika ist die Kriminalität weiterhin hoch, wenn auch leicht rückläufig. Laut dem heute vorgestellten Kriminalitätsbericht sei landesweit ein Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Menschen würden dieses jedoch kaum merken, hieß es. Vor allem in den Provinzen Nordwest, Ostkap und Mpumalanga nehme die Kriminalität jedoch deutlich zu. Insgesamt habe es in den vergangenen 12 Monaten 2,1 Millionen ernsthafte Verbrechen im Land gegeben. Insbesondere das sogenannte „Carjacking“ seit auf 30 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen.

Der staatliche Wasserversorger NamWater stellt der Regierung 600 Millionen Namibia Dollar zur Überbrückung von Zahlungsengpässen zur Verfügung. Es gehe um die Fortführung des Baus des Neckartal-Damms im Süden. Der Bau des größten Stausees des Landes geht seit August wegen Zahlungsschwierigkeiten nur schleppend voran. Zudem haben sich die Baukosten von 3,02 auf nunmehr 5,7 Milliarden Namibia Dollar erhöht, hieß es. Der Damm sei zu 92 Prozent fertiggestellt und könne im April 2018 eröffnen.

Angesichts der schleppenden Brexit-Verhandlungen hat EU-Ratspräsident Tusk die Mitgliedstaaten zum Schulterschluss aufgerufen. Bisher sei es gelungen, eine einheitliche Position zu bewahren - der härteste Stresstest liege aber noch vor uns, so Tusk. Die EU-Staaten könnten "jedes Szenario" meistern - solange sie nicht entzweit seien.

Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage im Sudan stellt sich die Europäische Union auf eine langfristige finanzielle Unterstützung des von Konflikten geprägten Landes ein. Man werde dem Sudan so lange wie nötig mit humanitärer Hilfe beistehen erklärte der zuständige EU-Kommissar. Gestern hatte die EU ein neues Hilfspaket in Höhe von 106 Millionen Euro angekündigt. Im Sudan kommt es immer wieder zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Millionen Menschen wurden vertrieben.


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