Montag 21. September 2020

24. Oktober 2018 - Nachrichten am Mittag

Zwei Stauseen im Land haben durch die örtlich starken Niederschläge der vergangenen zwei Tage Zufluss erhalten. So fließen aktuell mehr als 2 Kubikmeter die Sekunde in den Oanob-Damm bei Rehoboth. Dieser ist nun zu knapp 60 Prozent gefüllt. Sehr starken Zufluss erhält der Hardap-Stausee bei Mariental. In ihn fließen aktuell mehr als 90 Kubikmeter die Sekunde. Seine Füllmenge stieg von knapp 35,5 Prozent auf 40 Prozent. Weitere örtliche Niederschläge sind vorausgesagt.


In Südafrika kommt die Oppositionspartei “Demokratische Allianz” nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem die internen Streitigkeiten um das Bürgermeisteramt in Kapstadt eigentlich geklärt waren, kocht dieses Thema nun erneut hoch. Zwei unterschiedlichen Berichten der Rechtsfirma nach, könnte Bürgermeisterin Patricia de Lille doch nicht Ende des Monats von ihrem Amt zurücktreten. Der erste Bericht wies Verfehlungen und Korruption von de Lille nach, der zweite spricht diese von allen Anschuldigungen frei. Nun bleibt sie womöglich doch im Amt. – Im August waren Rufe laut geworden die deutschstämmige, ehemalige Bürgermeisterin und jetzige Premierministerin der Provinz Westkap, Helen Zille, wieder in die Stadt zurückzuholen.

Die Außenminister der G7-Staaten haben Saudi-Arabien aufgefordert, die vielen offenen Fragen im Fall Khashoggi zu klären. Riad müsse eine glaubwürdige, transparente und zügige Untersuchung ermöglichen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Das Königshaus behauptet weiter, Kashoggi sei versehentlich bei einer Schlägerei ums Leben gekommen - der türkische Präsident Erdogan spricht dagegen von einem barbarischen Mord, den ein saudisches Spezialkommando ausgeführt habe.

Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen hat das Verbot des Gesichtsschleiers Nikab in Frankreich gerügt. Das Land verstoße damit gegen die Religionsfreiheit und die Menschenrechte der Trägerinnen, so die Begründung. Ein Verbot könne aber dazu führen, dass die Trägerinnen ihr Haus nicht mehr verlassen. Das Gremium forderte Frankreich auf, das Gesetz zu überarbeiten. Die französische Regierung wies die Kritik umgehend zurück. Die Verhüllung des Gesichts sei unvereinbar mit den Grundwerten einer demokratischen und offenen Gesellschaft, teilte das Außenministerium in Paris mit.

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