Montag 28. September 2020

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24. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Regenfälle Anfang der Woche haben in manchen Rivieren für reißende Wassermassen gesorgt. Im Swakop wurden laut Allgemeiner Zeitung die Sandgruben wenige Kilometer vor der Mündung gefüllt, nachdem der Khan für kräftigen Zufluss gesorgt hatte. Ein Filmset für eine Reality-Show stehe unter Wasser. Das Tsauchab-Rivier sei bis über den Sesriem-Canyon hinaus geflossen. Wetterexperten bezeichneten es als ungewöhnlich, dass die starken Regenfälle vor allem weit im Westen Namibias gefallen sind. Laut Presseagentur NAMPA sagte der Wetterdienst für die kommenden Tage heftige Gewitter für den Nordwesten und Süden des Landes voraus. Im Zentrum seien Schauer zu erwarten.

In Katima Mulilo gibt es in den kommenden drei Monaten keine Müllabfuhr. Laut Namibian wird das Ausschreibungsverfahren wiederholt, nachdem sich einige erfolglose Bewerber über Regelverstöße beschwert hatten. Die Kommission zur öffentlichen Auftragsvergabe habe nach Untersuchung der Beschwerden bestätigt, dass die Kriterien zur Auftragsvergabe nicht eingehalten wurden. Einige Bewerber waren offenbar ausgeschlossen worden, weil sie nicht über die nötigen Müllabfuhr-Fahrzeuge verfügen, keine Erfahrung in der Müllabfuhr besitzen oder bereits einen mangelhaften Dienst geleistet haben. Diese Kriterien seien jedoch in der Ausschreibung nicht klar genannt worden. Seit Anfang Oktober häuft sich laut Bericht der Müll auf den Straßen.

Die Liquidierung der bankrotten SME-Bank darf fortgesetzt werden. Das Oberste Gericht habe gestern einen Antrag zweier simbabwischen Teilhaber gegen einen Gerichtsentscheid vom Dezember vergangenen Jahres abgelehnt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Ihr Einwand, über die Liquidierung nicht hinreichend informiert worden zu sein, sei nicht stichhaltig. Vor zwei Jahren waren bei dubiosen Anlagen der SME-Bank in Südafrika rund 200 Millionen Namibia Dollar verschwunden. Die Liquidatoren konnten bislang nur rund 55 Millionen Dollar aufspüren.

Die Einstufung Namibias als Land mit mittlerem Einkommen im oberen Bereich lässt die Kluft zwischen Arm und Reich außer Betracht. Das habe Präsident Hage Geingob gestern auf dem Welt-Investment-Forum der UNCTAD in Genf bekräftigt, meldet die Presseagentur NAMPA. Die Weltbank verwende das Pro-Kopf-Einkommen als Kriterium zur Einstufung. Damit bleibe unberücksichtigt, dass es in Namibia aus historischen Gründen ein starkes Einkommensgefälle gebe. Aufgrund der Einstufung erhält Namibia weniger Entwicklungshilfe. Geingob wirbt in Genf für Investitionen.

Die USA haben im Zusammenhang mit dem Tod des Journalisten Khashoggi erste Strafmaßnahmen angekündigt. Außenminister Pompeo sagte: 21 saudischen Verdächtigen werde die Einreise in die USA künftig verweigert. Denkbar seien außerdem Finanzsanktionen gegen Einzelpersonen. Saudi-Arabien hatte zugegeben, dass der systemkritische saudische Journalist im Konsulat in Istanbul zu Tode gekommen ist - angeblich versehentlich bei einer Schlägerei. Türkische Ermittler sagen dagegen, ein 15-köpfiges Einsatzkommando habe Khashoggi gefoltert, getötet und zerstückelt.

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