Sonntag 13. Oktober 2019

Music low res4 300ppx

 

25. August 2015 - Nachrichten am Abend

Bei einem Autounfall nahe Otavi sind am Vormittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizeisprecherin der Region Otjozondjupa Maureen bekannt gab, kollidierte ein PKW mit einem Minibus 35 Kilometer südlich von Otavi auf der Hauptstraße nach Otjiwarongo. Zwei Personen im PKW waren auf der Stelle tot. Zahlreiche weitere in beiden Fahrzeugen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Minibus-Fahrer soll an einer schlecht einsehbaren Stelle mit Überholverbot auf der Gegenfahrbahn gefahren sein. Im Minibus sollen sich 28 Insassen befunden haben, zahlreiche von ihnen Schüler aus der Region Kavango-Ost. Gegen den Fahrer des Minibusses wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Der Mordprozess gegen drei Windhoeker Stadtpolizisten soll Mitte 2016 beginnen. Dies erklärte Richterin Dina Usiku laut Nachrichtenagentur NAMPA. Die drei Polizisten werden beschuldigt, 2013 für den Tod des damals 17-jährigen Mandela Ramakhutla verantwortlich zu sein. Die drei Männer sollen den Jungen am 16. April 2013 bei einer Festnahme schwer misshandelt haben. Nach seinem Tod acht Tage später im Krankenhaus, hatte die Staatsanwaltschaft die Anklage von „Misshandlung“ in „Mord“ umgewandelt. Die Angeklagten erschienen heute erneut vor Gericht. Bei der Anhörung wurde ihre Freilassung auf Kaution bestätigt.

Auf einem eintägigen Gipfel in Juba will Südsudans Präsident Kiir morgen das Friedensabkommen unterzeichnen, das vergangene Woche zwischen der südsudanesischen Regierungspartei und den Rebellen vereinbart wurde. Kiir wollte sich noch etwas Bedenkzeit lassen, hat sich nun aber entschieden, es zu unterzeichnen. Seit 2013 herrscht in dem jungen Staat ein Machtkampf zwischen den Rebellen und der Regierung, zehntausende Menschen kamen bis heute bei blutigen Kämpfen ums Leben. Das Abkommen sieht eine Machtteilung zwischen den Rebellen und der Regierung vor.

In Nigeria sind bei einem Selbstmordanschlag sechs Menschen ums Leben gekommen, mehr als 40 wurden verletzt. Ein junges Mädchen soll sich vor einem Busbahnhof in Damaturu im Nordosten Nigerias in die Luft gesprengt haben. Nach Angaben der Polizei trägt der Anschlag die Handschrift der Extremistengruppe Boko Haram. Frankreich hat angekündigt, eine internationale Konferenz zu organisieren, um über den Kampf gegen die Islamisten zu beraten.

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat Bilder von der Tempelzerstörung in Palmyra veröffentlicht. Die Terroristen hatten den fast 2000 Jahre alten Tempel in der syrischen Stadt am vergangenen Wochenende gesprengt. Die Unesco wertet dies als Kriegsverbrechen.

In Simbabwe hat ein Löwe einen Safari-Führer getötet. Wie die Polizei mitteilte, habe der Mann gestern eine Gruppe durch den Hwange-Nationalpark geführt und mehrere Löwen beobachtet. Als sich einige kleinere Löwen den Touristen näherten, habe plötzlich ein ausgewachsenes Tier den Safari-Führer angegriffen. Der Mann starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus an seinen schweren Bisswunden an Nacken und Schulter. Die Touristen blieben unverletzt.

Der Save-the-Rhino-Trust (SRT) und das Tourismusunternehmen Wilderness Safaris haben ihre Zusammenarbeit bis 2020 verlängert. Dies gab der SRT in einer Pressemitteilung bekannt. Danach werde man sich auch in Zukunft gemeinsam dem Schutz der Nashörner in Namibia widmen. SRT setzt sich direkt für den Nashornschutz, vor allem im Nordwesten Namibias ein. Wilderness Safaris ist Besitzer und Betreiber zahlreicher Unterkünfte in abgelegenen Gebieten Namibias. Die gemeinsamen Aktivitäten werden auch in Zukunft vom Desert Rhino Camp aus koordiniert. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit 2003 zusammen. Damals habe man gemeinsame Aktivitäten für Touristen zum Aufspüren von Nashörnern entwickelt. In Zukunft soll auch die gemeinsame Kampf gegen Wilderer eine wachsende Bedeutung spielen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok