Freitag 15. November 2019

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25. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Die USA wollen ihre modernsten Kampfflugzeuge in Europa stationieren. Die Maschinen vom Typ F-22 sollen dort zum Einsatz kommen, wo sie bei einem möglichen Konflikt in Europa schnell eingesetzt werden könnten, so eine Sprecherin der US-Luftwaffe. Hintergrund seien Übungen der russischen Streitkräfte in der Ukraine, hieß es.

Der deutsche Innenminister de Maizière hat am Vormittag eine Erstaufnahmestelle für Asylbewerber im niedersächsischen Friedland besucht. Dort sind derzeit 2.500 Menschen untergebracht; ausgelegt sind die Gebäude jedoch nur für 700. De Maiziere lobte sowohl die Helfer als auch die Anwohner vor Ort. Morgen will Bundeskanzlerin Merkel die Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau besuchen. Dort war es in den vergangenen Tagen wiederholt zu Krawallen gekommen.

Bei einer Razzia gegen Extremisten in Spanien und Marokko sind heute 14 Verdächtige festgenommen worden. Laut spanischem Innenministerium richtete sich die Aktion gegen mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz IS. Bei den Verdächtigen soll es sich um Mitglieder eines Netzwerks zur Rekrutierung neuer Dschihadisten handeln.

Nach den erfolgreichen Verhandlungen zwischen Nord- und Südkorea zu einer Entschärfung der aktuellen Krise hat der Süden die Propagandabeschallung des Nachbarstaates eingestellt. Die Lautsprecher wurden abgestellt, nachdem Pjöngjang "Bedauern" über die Explosion von Landminen im Grenzgebiet gezeigt hatte. Allerdings bleiben die südkoreanischen Truppen vorerst in Alarmbereitschaft.

Südsudans Präsident Kiir will morgen das vor einer Woche ausgehandelte Friedensabkommen unterzeichnen. Bei dem eintägigen Gipfel in Juba sollen neben dem südsudanischen Staatschef auch die Regierungschefs von Äthiopien, Kenia, Uganda und dem Sudan anwesend sein. Das Abkommen sieht eine Machtteilung zwischen den Rebellen und der Regierung vor. Seit 2013 herrscht im Südsudan ein Machtkampf zwischen beiden Seiten. Zehntausende Menschen wurden bei blutigen Kämpfen getötet.

Der Kurssturz an den chinesischen Börsen geht weiter. Nach dem schwarzen Montag von gestern gab der Leitindex in Shanghai zum Handelsauftakt erneut nach, und zwar um mehr als 6 Prozent. Der durch die Abwertung der Landeswährung Yuan angeheizte Kursverfall macht auch deutschen Unternehmen, die in China aktiv sind, zu schaffen. So steht hierzulande beispielsweise die Aktie des Autobauers VW stark unter Druck.

Das zentrale Hochland Namibias hat überraschend einige Regenfälle erhalten. Hitradio Namibia wurde von Hörern bis zu 5 Millimeter aus Windhoek-Pionierspark übermittelt. Das Wetternetzwerk SASSCAL meldete als Spitzenwert zwei Millimeter von der Wetterstation in Windhoek. Zudem soll es laut NamibiaWeather.info nahe Hochfeld mehr als einen Millimeter Niederschlag gegeben haben. Aufgrund der warmen Temperaturen handelt es sich nicht um typischen Winterregen. Am 1. September beginnt in Namibia der Frühling.

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