Montag 10. Dezember 2018

25. August 2016 - Nachrichten am Abend

Farm in Namibia (Symbolbild); © Christian Trede

Seit Beginn der Landreform 1990 wurden vom Staat insgesamt 502 Farmen zu einem Preis von 1,7 Milliarden Namibia aufgekauft. Mehr als 5200 Familien wurden auf die Farmen umgesiedelt, was einen Durchschnitt von etwa 10 Familien pro Farm bedeutet. Das Ziel von fünf Millionen Hektar wurde jedoch deutlich verfehlt – es seien nur 3,1 Millionen Hektar umverteilt. Für kommunales Farmland wurde 100.000 Nutzungsrechte in den vergangenen 26 Jahren vergeben. Dabei wurden 365.000 Hektar, vor allem durch deutsche Entwicklungszusammenarbeit, für die Tierhaltung, unter anderem durch Bohrlöcher, nutzbar gemacht.

Afghanische Sicherheitskräfte haben die Attacke auf die Amerikanische Universität in Kabul beendet. Zwei Angreifer seien nach zehnstündiger Belagerung getötet worden, teilte die Polizei in der afghanischen Hauptstadt mit. Zuvor hatten Bewaffnete die Hochschule angegriffen, zahlreiche Studenten saßen fest - mindestens 26 Menschen wurden verletzt. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist unklar.

Die russische Armee hat heute eine groß angelegte Militärübung begonnen. Auf Anordnung von Präsident und Oberbefehlshaber Putin wurden mehrere Einheiten in vollständige Alarmbereitschaft versetzt. Die Übungen finden auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim, dem Grenzgebiet zur Ukraine sowie in Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den baltischen Nato-Staaten Estland, Litauen und Lettland statt. Die Manöver sollen bis Ende des Monats dauern.

Polizistinnen in Schottland dürfen künftig das islamische Kopftuch im Dienst tragen. Der sogenannte Hidschab werde zu einem „frei wählbaren Accessoire der Uniform“, teilte die schottische Polizei auf ihrer Website mit. Damit wolle sie muslimische Frauen ermutigen, sich für eine Laufbahn bei der Polizei zu bewerben. Bislang mussten Polizistinnen in Schottland die Zustimmung ihres Vorgesetzten einholen, wenn sie ein Kopftuch tragen wollten.

82 Rinder wurden in den vergangenen 12 Monaten durch sogenannte Wüstenlöwen getötet. Diese Zahl nannten Wildhüter bei einer Anhörung in Sesfontein. Bei dem Treffen ging es um den Mensch-Wildtierkonflikt in der Region, der in den vergangenen Monaten auch aufgrund der anhaltenden Dürre deutlich zugenommen hat. Viele der Kommunalfarmer verfügen nur über wenige Rinder, so dass der Verlust eines einzigen Tieres große Probleme bedeute. – Alleine in diesem Jahr wurden vier der sogenannten „Musketiere“, die durch den Dokumentarfilm „Vanishing Kings“ internationale Berühmtheit erlangten, von Lokalfarmern getötet.


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