Freitag 19. Oktober 2018

25. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Die Anti-Korruptions-Kommission ACC hat nun doch Ermittlungen gegen die Vorsitzende des Nationalrates Margaret Mensah-Williams eingeleitete. Dies bestätigte die zuständige Person im ACC. Demnach habe man nach Stellungnahme von Finanzminister Calle Schlettwein die Ermittlungen aufgenommen. Zunächst hatte die ACC kein Fehlverhalten von Mensah-Williams erkennen könne. Sie sei zur Nutzung von Regierungsfahrzeugen auch zu privaten Zwecken und im Urlaub berechtigt hieß es. Schlettwein wies die ACC darauf hin, dass sich dieses aber nur auf Namiba beziehe und ansonsten vorab eine Genehmigung eingeholt werden müsse. Mensah-Williams war mit einem namibischen Regierungsfahrzeug in Kapstadt gesehen worden. Zudem sie unklar, wer das Fahrzeug nach Südafrika gefahren habe, da Mensah-Williams geflogen sei.

Die Leopard-2-Panzer der Türkei werden in Deutschland erstmal nicht auf den neusten Stand der Technik gebracht. Außenminister Gabriel sagte, mit der Beratung von kritischen Vorhaben müsse bis zur Neubildung einer Regierung gewartet werden. Die Türkei setzt die Leos bei ihrer umstrittenen Offensive gegen Kurden im Norden Syriens ein. Die Panzer sind allerdings veraltet - neurere Modelle sind besser gegen Sprengfallen und Minen geschützt. Gabriel betonte: Man sei besorgt über den militärischen Konflikt in Nordsyrien. Für Deutschland habe oberste Priorität, eine weitere Eskalation dort zu stoppen.

Die Zinsen in Europa bleiben auf dem Rekordtief von O Prozent. Auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr hat die EZB entscheiden, die ultralockere Geldpolitik fortzusetzen. Unterdessen gewinnt der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter an Wert.

Die aktuelle Regensaison im Süden des Südlichen Afrikas ist ernüchternd. Das „Frühwarnsystem für Nahrungsmittelsicherheit“ erwartet für Namibia, Südafrika, Lesotho, Swasiland, Botswana und Simbabwe keine kurzfristige Besserung. In Namibia wurde landesweit, mit Ausnahme des Südens, in der Regensaison bis Mitte Januar nur maximal 74 Prozent des langjährigen Durchschnittsniederschlags gemessen. In den vergangenen zwei Wochen lag der Regen mindestens 70 Prozent unter dem langjährigen Mittel. 


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok