Dienstag 22. Mai 2018

25. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Teile des “Kunene Trans-Boundary Water Supply Project” sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Es soll viele Bewohner der an den Kunene angrenzenden Gebiete in Angola und Namibia mit Wasser versorgen. Das bilaterale Projekt wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Zahlreiche Rohrleitungen und Pumpstationen werden seitdem errichtet. Zudem seien die Nutzung des angolanischen Calueque-Stausees und der mögliche Bau des Baynes-Wasserkraftwerks am Kunene Teile des Projektes.

Kapstadt stellt sich auf das Ende der Trinkwasserversorgung im April ein. Die Stadtverwaltung sei in Verhandlungen mit der Tafelwasser-Vereinigung Südafrika eingetreten. Diese habe schon jetzt Trinkwasser in armen Gebieten kostenfrei oder gegen Anschaffungspreis abgegeben. Es sei den Angaben nach möglich Trinkwasser noch preiswerter bereitzustellen. Hierfür müssten aktuelle Gesetzgebungen angepasst werden, darunter die Abschaffung der Etikettenpflicht für Wasserflaschen. Schwierig sei hingegen die Festsetzung eines stabilen Preises für Tafelwasser. Dieses würde den Richtlinien der Wettbewerbskommission widersprechen. - Als erster Millionenstadt weltweit droht Kapstadt im April das Ender der Wasserversorgung. Ausgiebiger Regen müsste, trotz eigentlicher Trockenzeit, bis dahin fallen. Seit Jahren gab es im Westkap Südafrikas zu wenig Niederschlag.

US-Präsident Trump fordert die Türkei auf, sich in Syrien zurückzuhalten. Hintergrund ist die jüngste Militäroffensive der Türkei gegen kurdische Kämpfer in der nordsyrischen Region Afrin. In einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Erdogan sagte Trump, die zunehmende Gewalt dort untergrabe gemeinsame Ziele - und da stehe der IS ganz oben auf der Prioritätenliste. Auch Frankreichs Präsident Macron äußerte sich besorgt über die türkische Offensive.

Sammelklagen gegen Facebook sind in der EU nicht möglich - das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Der österreichische Datenschutz-Aktivist Schrems wollte in seinem Heimatland das Soziale Netzwerk wegen mutmaßlicher Datenschutz-Verstöße verklagen - und dabei auch im Namen von 25.000 anderen Usern vor Gericht ziehen. Das geht nach europäischem Recht nicht - er kann nur für sich selbst klagen, entschieden nun die Luxemburger Richter.

 

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