Samstag 18. August 2018

25. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Konflikt um die Besetzung des Vorstandes vom Fleischkonzern Meatco wird nun im Obergericht ausgetragen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, fechten vier Viehzüchter die Rechtmäßigkeit des Vorstands in ihrer Klage an. Ihnen zufolge war Landwirtschaftsminister John Mutorwa nicht berechtigt, einen neuen Vorstand zu benennen wie Mitte Februar vergangenen Jahres geschehen. Laut Meatco-Gesetz seien Viehproduzenten automatisch Mitglieder und hätten daher ein Mitspracherecht. Die vier Viehzüchter werfen Mutorwa zudem eigenmächtiges und respektloses Verhalten vor.

Der Brand des Farmhauses auf Farm Grünfeld südöstlich von Gobabis, bei dem das Ehepaar Riedel ums Leben kam, wird untersucht. Das habe Polizeisprecherin Kauna Shikwambi mitgeteilt, meldet die Presseagentur NAMPA. Es bestehe der Verdacht, dass das Feuer von jemandem gelegt worden sei. Bei dem Brand in der Nacht von Samstag auf Sonntag waren der 68-jährige Armin Siegfried Riedel und seine 66-jährige Frau Brunhild bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Berichten vom Montag zufolge hatten drei Farmarbeiter das Feuer bemerkt und gemeldet.

Für die Unterkünfte in Namibia ist 2017 ein ähnlich erfolgreiches Jahr gewesen wie das Jahr zuvor. Das gehe aus der Statistik des Gastgewerbe-Verbandes HAN hervor, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Rückmeldung ihrer Mitglieder zufolge habe die Auslastung im Schnitt bei 58,5 Prozent gelegen - nur ein Prozentpunkt weniger als 2016. Bei Gästen aus Namibia und Südafrika gab es offenbar aufgrund der Wirtschaftskrise einen Rückgang um 4 und 1,5 Prozent. Dagegen legten die Zahlen der Besucher aus dem deutschsprachigen Europa um vier Prozent zu. Laut HAN-Statistik stammten fast 29 Prozent aller Übernachtungsgäste aus Namibia und 11,5 Prozent aus Südafrika. Gut 27 Prozent kamen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Mit insgesamt über 12 Prozent aus Frankreich, England und Irland sowie Italien, Spanien und Portugal bleibt Europa der wichtigste Markt Namibias.

Die verstorbene Ex-Ministerin Rosalia Nghidinwa war eine Kämpferin. Das habe Präsident Hage [dt.] Geingob gestern während der Trauerfeier im Parlamentsgarten in Windhoek erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Zugleich habe sie fremde Menschen aufnehmen können wie ihr eigenes Kind. SWAPO-Generalsekretärin Sophia Shaningwa würdigte die Verstorbene als standfeste Patriotin. Der Chef der Oppositionspartei PDM, McHenry Venaani, nannte sie eine herausragende Frau und eine Strategin innerhalb der regierenden SWAPO. Nghidinwa war von 2005 bis 2012 Innenministerin und von 2012 bis zu ihrer Pensionierung 2015 Ministerin für Gleichstellung der Geschlechter und Kinder-Fürsorge. Vor elf Tagen erlag sie einem Krebsleiden.

Wissenschaftlern aus China ist es erstmals gelungen, Affen zu klonen. Die beiden Langschwanz-Makaken kamen in Shanghai zur Welt und sind mittlerweile mehrere Wochen alt. Die Forscher haben dazu dieselbe Methode wie bei Klonschaf Dolly vor mehr als 20 Jahren angewandt.


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