Sonntag 18. August 2019

25. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Namibia hält sich strikt an die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea. Man habe alle Verbindungen zu dem Land abgebrochen, betonte Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah laut Presseagentur NAMPA in einer öffentlichen Erklärung. Auch die Aufträge mit der nordkoreanischen Firma Mansudae Overseas Projects MOP seien gestoppt worden. Die Ministerin reagierte auf einen Bericht des US-Nachrichtensenders CNN, demzufolge UN-Experten den Abbruch sämtlicher Beziehungen zwischen Namibia und Nordkorea noch nicht bestätigen. Laut Regierung war der Auftrag für den Bau des neuen Hauptquartiers der Armee an MOP bereits im Juli vergangenen Jahres zurückgezogen worden. Mindestens bis Januar war MOP jedoch noch aktiv. Medien zufolge hatte die Firma zu der Zeit noch Arbeiter entlassen.

Das Unternehmen Namib Mills steht wegen angeblich unlauterer Geschäftspraktiken zum Ausbau seiner Marktposition vor Gericht. Laut Allgemeiner Zeitung hat die Wettbewerbskommission NCC beim Obergericht eine Klage eingereicht, die sich gegen die Kreditvergabe an Bäckereien richtet. Demnach erhalten Bäckereien von der Firma Darlehen zur Anschaffung von Backausrüstung oder zur Erweiterung ihrer Kapazität, müssen im Gegenzug jedoch fünf Jahre lang ihr Weizenmehl ausschließlich von Namib Mills beziehen. Verstoßen sie gegen die Auflage, müssen sie den Kredit innerhalb von sieben Tagen zurückzahlen oder alle damit angeschafften Backgeräte an Namib Mills abtreten. Den Hinweis hatte die NCC laut AZ vom Konkurrenten Bokomo erhalten. Von 2009 bis 2013 haben 54 Bäckereien diesen Kreditvertrag abgeschlossen.

Auf der Fernstraße zwischen Otjiwarongo und Kalkfeld haben Pferde auf der Fahrbahn für einen tödlichen Unfall gesorgt. Am Montagabend sei ein Wagen etwa vier Kilometer nördlich von Kalkfeld mit zwei Pferden kollidiert, meldet die Presseagentur NAMPA. Das Auto geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort auf einen entgegenkommenden Bakkie. Zwei der sechs Insassen im Auto waren auf der Stelle tot, die übrigen vier und die beiden Personen im Bakkie wurden zum Teil schwer verletzt. Die beiden Pferde starben bei dem Aufprall.

Chinas Staatschef Xi ist wie erwartet als Vorsitzender der Kommunistischen Partei bestätigt worden. Xi wurde auf dem KP-Kongress in Peking für weitere fünf Jahre zum Parteichef ernannt. Damit festigte er seinen Status als mächtigster Politiker des Landes seit Jahrzehnten weiter. Gestern war bereits beschlossen worden, dass Xi künftig namentlich in den Partei-Statuten aufgeführt wird. Damit wird Xi das letzte Wort in allen politischen Fragen haben.

Nach dem US-Repräsentantenhaus hat auch der Senat Finanzhilfen für die Folgen mehrerer Naturkatastrophen bewilligt. Präsident Trump muss das Gesetz noch unterschreiben. Washington will 36,5 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen. Die Gelder werden von der Katastrophenbehörde und dem nationalen Hochwasserversicherungsprogramm verwaltet. Lebensmittelhilfen sind für das US-Außengebiet Puerto Rico in der Karibik geplant, das von zwei Tropenstürmen verwüstet wurde. Auch die Waldbrandgebiete in Kalifornien bekommen Unterstützung.

Auf der Farm Domeb nahe Karibib hat ein Schafhirte die Attacke zweier Leoparden überlebt. Der 59-Jährige sei am Montagvormittag von den beiden Raubkatzen angefallen worden, als er seine Schafherde im Veld hütete, meldet die Presseagentur NAMPA unter Berufung auf die Polizei. Einen der Leoparden, ein junges Weibchen, habe er mit einem Taschenmesser und einem Speer töten können. Der zweite Leopard habe daraufhin von ihm abgelassen. Der Mann liegt schwerverletzt im Staatshospital in Usakos, ist jedoch außer Lebensgefahr. Details zu dem ungewöhnlichen Vorfall nannte die Polizei nicht. Leoparden sind menschenscheu und nachtaktiv.


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