Montag 20. Mai 2019

25. September 2017 - Nachrichten am Abend

In Simbabwe spitzt sich die Versorgungslage der Bevölkerung weiter zu. So gehe unabhängigen Medienberichten aus dem Land nach der Bestand an US-Dollar weiter zurück. Aus diesem Grund sei die Ausgabe neuer Schuldscheine in Höhe von bis zu 600 Millionen US-Dollar geplant. Gleichzeitig gäbe es aufgrund des Devisenmangels kaum noch Treibstoff. – Indessen hat die Regierung die Medien des Landes gewarnt über die Versorgungsengpässe zu berichten. Diese müssen mit aller Härte des Gesetzes rechnen.

Das Bildungsministerium hat den Einsatz unangemessener Materialen in der schulischen Sexualerziehung zurückgewiesen. Laut der Staatssekretärin Sanet Steenkamp würde nur vorher genehmigtes Material zum Einsatz kommen. Die Sexualerziehung ist in Namibia Teil des Schulfaches „Lebenskunde“. In den vergangenen Wochen hatten sich Vorwürfe gehäuft, dass Schulkindern unter anderem pornografische Filme vorgeführt würden.

Mehr als fünf Millionen Kurden im Nordirak stimmen heute über die Unabhängigkeit ihrer Region ab. Die irakische Zentralregierung hält die Abstimmung für verfassungswidrig - und hat die Grenzen abgeriegelt. Der Iran ist ebenfalls gegen das Referendum und hatte am Wochenende bereits den Luftraum kurzfristig geschlossen. Die Türkei droht mit Konsequenzen, sollten sich die kurdischen Autonomiegebiete vom Rest des Iraks abspalten. Die Abstimmung ist rechtlich nicht bindend.

Japans Ministerpräsident Abe hat vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Der Schritt war erwartet worden, weil Abes Partei derzeit gute Umfragewerte hat und die Opposition kaum ins Gewicht fällt. Der Regierungschef steht u.a. wegen Vetternwirtschaft in der Kritik.


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