Dienstag 13. November 2018

26. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Namibia begeht heute den Heldengedenktag. Aus Anlass dieses nationalen Feiertages findet eine große Feier auf dem Heldenacker am Südrand von Windhoek statt. Der Heldengedenktag steht nach einem Beschluss der Regierung in diesem Jahr im Zeichen der drei namibischer Helden Anton Lubowski, Moses Garoeb und Peter Mweshihange. Die sterblichen Überreste der drei Helden wurden exhumiert und sollen heute und in den kommenden Tagen auf dem Heldenfriedhof beigesetzt werden. Zu den Feierlichkeiten werden neben Staatspräsident Hage Geingob auch weitere hochrangige Politiker erwartet.  Laut Nachrichtenagentur NAMPA sollen die Witwen der drei Helden als Ehrengäste an den Feierlichkeiten teilnehmen. Am Heldentag gedenkt Namibia des Angriffs der südafrikanischen Armee auf das SWAPO-Lager bei Omgulambashe am 26. August 1966.

Nach den rassistischen Ausschreitungen in der sächsischen Kleinstadt Heidenau kommt heute Bundeskanzlerin Merkel. Sie will sich vor Ort ein Bild von der Situation der Asylsuchenden machen und mit Bürgern, Hilfsorganisationen und Flüchtlingen ins Gespräch kommen. Es ist ihr erster Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft. Bundespräsident Gauck will sich unterdessen eine Asylbewerberheim in Berlin ansehen.

Ein neues Amt soll offenbar die Kontrolle der deutschen Geheimdienste verbessern. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, plant die Bundesregierung den Posten eines sogenannten Ständigen Sachverständigen, der die unterschiedlichen Geheimdienst-Gremien koordinieren soll. Hintergrund sind die immer neuen Skandale um die Spionageaktionen des Bundesnachrichtendienstes. Der soll unter anderem im Auftrag des US-Geheimdienstes NSA auch deutsche und europäische Firmen und Politiker überwacht haben.

Die Bundesregierung erwartet mit dem Jahreswechsel ein Ende des Job-Booms. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung sollen in diesem Jahr noch einmal 100.000 Menschen weniger arbeitslos sein. Ab dem kommenden Jahr soll sich die Zahl der Erwerbslosen dann aber kaum noch verändern. Für die kommenden Jahre rechnet die Bundesregierung demnach mit etwa 2,8 Millionen Menschen ohne Job.

Die Türkei wird wohl bald Teil der Militär-Koalition gegen den IS. Die technischen Voraussetzungen für eine Beteiligung der türkischen Luftwaffe seien erfüllt, hieß es von einem Sprecher des amerikanischen Verteidigungsministeriums, das die Angriffe, der Anti-IS-Koalition koordiniert. Washington hatte Ankara zuvor vorgeworfen, zu zögerlich gegen die Dschihadistenmiliz vorzugehen.

Der Angreifer im Thalys-Schnellzug von Amsterdam nach Paris hatte offenbar einen Terroranschlag geplant. Die französische Staatsanwaltschaft hat gegen den Marokkaner ein Verfahren wegen versuchten mehrfachen Mordes in Verbindung mit Terrorismus eingeleitet. Der 25-jährige Verdächtige selbst bleibt bei seiner Version, dass er einen bewaffneten Raubüberfall und keinen Anschlag auf den Zug geplant hatte.

Der südsudanesische Präsident Kiir will heute das Friedensabkommen für das Ende des Bürgerkriegs in dem jungen Staat unterzeichnen. Das Abkommen war Anfang vergangener Woche in Äthiopien vereinbart worden und sieht eine Machtteilung zwischen Rebellen und Regierung vor. Im Südsudan war im Dezember 2013 ein Machtkampf zwischen dem Präsidenten und seinem ehemaligen Stellvertreter, dem jetzigen Rebellenführer Machar, eskaliert. Seitdem kamen bei dem Bürgerkrieg zehntausende Menschen ums Leben.

Donald Trump sorgt wieder für Schlagzeilen und bringt einmal mehr die amerikanischen Latinos gegen sich auf. Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber warf bei einer Pressekonferenz den Journalisten eines spanischsprachigen Senders hinaus. Trump wollte dessen Fragen zu seiner geplanten Einwanderungspolitik nicht beantworten. Als der Reporter weiter nachfragte, ließ Trump ihn vom Sicherheitsdienst abführen.

Im US-Bundesstaat Mississippi dürfen bis auf weiteres keine Menschen mehr hingerichtet werden. Drei Todeskandidaten haben geklagt und Recht bekommen. Demnach könne nicht garantiert werden, dass das Betäubungsmittel sicher und wirksam sei. Der Bundesstaat will gegen das Urteil vorgehen.


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