Donnerstag 16. August 2018

26. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Fast 900 Erstklässler in Swakopmund und Walvis Bay warten weiterhin auf einen Schulplatz. Laut der Bildungsdirektorin der Region Erongo würden die Schüler derzeit Minimalunterricht am Nachmittag erhalten. Die Plätze für einen regulären Schultag vormittags fehlen aber. Derzeit würden 15 Klassenräume in den beiden Ortschaften errichtet werden. Sobald diese fertiggestellt sind, könnten die Schüler am normalen Unterricht teilnehmen. Damit würde die ohnehin sehr hohe Schüleranzahl pro Klasse von 45 jedoch weit überschritten werden müssen.

Möglicherweise steht in Simbabwe ein weiteres politisches Erdbeben an. Medienberichten nach liegt Oppositionsführer Morgen Tsvangirai im Sterben. Der 2016 diagnostizierte Darmkrebs seit womöglich im Endstadium, hieß es. Ärzte hätten Tsvangirai, der kurzzeitig Premierminister einer „Regierung der Nationalen Einheit“ unter Ex-Langzeitpräsident Robert Mugabe war, noch drei Monate gegeben. Weitere Behandlungen in Deutschland wurden von seinem Ärzteteam aufgrund der strapaziösen Reise abgelehnt. Er befinde sich nun in Südafrika. – Erst vor kurzem war Robert Mugabe durch einen friedlichen Putsch nach mehr als 30 Jahren gestürzt worden.

Nach dem verheerenden Brand in einem Krankenhaus in der südkoreanischen Stadt Miryang könnte die Zahl der Opfer weiter steigen. Bislang sprechen die Behörden von 41 Toten, Rund 130 Menschen wurden verletzt. Brandursache war vermutlich ein Kurzschluss in der Notaufnahme. Die Flammen konnte sich rasend schnell ausbreiten, auch weil eine Sprinkleranlage fehlte. Südkoreas Präsident Moon ordnete eine umfangreiche Untersuchung an.

Das umstrittene Bahnprojekt „Stuttgart 21“ in Deutschland wird noch teurer und zudem später fertig als geplant. Der Aufsichtsrat geht nun von 8,2 Milliarden Euro aus. Als Gründe für die Kostenexplosion nennt der Konzern deutlich gestiegene Baupreise und Probleme mit dem Baugrund. Trotzdem sei es wirtschaftlicher, mit dem Projekt weiterzumachen als es abzubrechen. Wer für die Mehrkosten aufkommt, ist nicht geklärt. Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof soll 2025 eröffnen.


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