Freitag 20. September 2019

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27. März 2017 - Nachrichten am Morgen

Am vergangenen Wochenende haben Verkehrsunfälle sechs Menschenleben gefordert. Auf der Fernstraße von Windhoek zum Flughafen starben laut Presseagentur NAMPA am Freitagabend zwei Frauen, deren Wagen mit einem Minibus kollidiert war. Die Fahrgäste im Bus wurden verletzt. Am Samstag überschlug sich 14 km westlich von Karibib ein Wagen, als er einem entgegen kommenden Laster auswich. Die Beifahrerin starb, der Fahrer wurde verletzt. Freitagnachmittag gab es 60 km nördlich von Okahandja bei der Kollision eines Bakkies mit einem Iveco Bus zwei Tote und einen Verletzten. Auf der Straße von Tsumeb nach Grootfontein überschlug sich Samstagabend ein Wagen. Der Fahrer starb, zwei Insassen wurden verletzt.

Der dubiose Grundstücks-Kauf der staatlichen Sozialversicherungskommission SSC wird eingehend untersucht. Das sagte der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste, am Samstag dem Namibian. Er habe genug von derlei Vorkommnissen und werde am heutigen Montag eine Untersuchung einleiten. Der Namibian hatte am Freitag über den Kauf zweier Grundstücke in Windhoek North für 36 Millionen Namibia Dollar berichtet. Als Mittelsmann trat Ambrosius Tierspoor auf, der als Pressesprecher beim Nationalen Rat für Straßensicherheit arbeitet. Laut Namibian hat er die beiden Grundstücke jeweils kurz vor dem Verkauf an die SSC für 20 Millionen Dollar erworben und auf diese Weise 16 Millionen Dollar Gewinn erzielt. Die SSC will auf dem insgesamt 3.000 m² großen Grundstück am Hosea Kutako Drive ihr Hauptquartier errichten.

Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Jemen warnt UNICEF vor den Folgen. 500 Tausend Kinder seien durch Mangelernährung in akuter Gefahr, heißt es in einem Bericht. Nicht nur Lebensmittel sind knapp, in vielen Städten ist auch die Wasserversorgung zusammengebrochen. UNICEF fordert die internationale Gemeinschaft auf, einzugreifen.

Rund 1,4 Millionen Türken in Deutschland können ab heute über die umstrittene Verfassungsreform in ihrem Heimatland abstimmen. Bundesweit gibt es 13 Wahllokale. In der Türkei selbst findet die Volksabstimmung erst am 16. April statt. Durch die geplante Änderung der Verfassung würde Präsident Erdogan deutlich mehr Macht bekommen. Kritiker befürchten, dass die Türkei in eine autoritäre Herrschaft abrutschen könnte.

Die britische Polizei hat nach dem Anschlag in London einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der 30-jähriger Mann aus Birmingham soll Terrorangriffe vorbereitet haben. Birmingham gilt als Hochburg der Islamistenszene.

Namibia erhält auch weiterhin Strom aus Südafrika. Das haben der staatliche Versorger NamPower und der südafrikanische Konzern Eskom Ende vergangener Woche in Lesotho vereinbart. Laut Allgemeiner Zeitung sieht der Vertrag für die kommenden fünf Jahre eine Lieferung von 200 Megawatt vor. Eskom habe eine Kehrtwende vollzogen und sei aufgrund von Kapazitätsüberschüssen in der Lage, Namibia mit Strom zu beliefern, hieß es bei der Vertragsunterzeichnung am Rande eines Treffens von Stromversorgern von Ländern des südlichen Afrika in Maseru. Über die Kosten wurde nichts bekannt. Der Spitzenbedarf Namibias liegt laut AZ bei 650 Megawatt. Das Wasserkraftwerk Ruacana liefert bis zu 347 Megawatt und das Van-Eck-Kohlekraftwerk in Windhoek rund 80 Megawatt.

Das staatliche Transport-Unternehmen TransNamib will in die Gewinnzone fahren, indem es die Zahl seiner Mitarbeiter drastisch verringert. Vorstandsvorsitzender Paul Smit kündigte gegenüber der Presseagentur NAMPA an, 400 Stellen zu streichen. Man werde niemanden entlassen, sondern freiwerdende Stellen nicht neu besetzen und Mitarbeitern einen Vorruhestand anbieten. Zugleich gab Smit bekannt, man werde sobald wie möglich einen neuen Geschäftsführer einstellen. Anfang April seien Bewerbungsgespräche vorgesehen. Der Posten ist seit Suspendierung der Geschäftsführerin Sara Naanda im Oktober 2014 unbesetzt.

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