Montag 06. April 2020

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27. März 2020 - Nachrichten am Morgen

Gesundheitsminister Kalumbi Shangula hat einen achten Corona-Fall in Namibia bestätigt. Dies teilte er in einem Live-Interview gegenüber der NBC mit. Es handelt sich um eine Kontaktperson von Fall 3, dem 61-jährigen deutschen Reisenden. Dieser sei auch weiterhin der einzige hospitalisierte Coronapatient bisher im Land. Zudem handelt es sich um die erste lokale Übertragung in Namibia. Es gäbe zudem zwei Verdachtsfälle. Insgesamt seien bisher 57 Personen auf das Corona-Virus getestet worden. – Heute gegen 14 Uhr sollen alle Maßnahmen und Informationen zum morgigen „Lockdown“ offiziell bekanntgegeben werden.

Die Bank of Namibia hat erste Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft und vor allem kleinerer Unternehmen in die Wege geleistet. An vorderster Stelle wird die Aussetzung von Kredit- und Zinszahlungen für einen Zeitraum von sechs bis zu 24 Monaten unter bestimmten Umständen erlaubt sein. Dies liege im Ermessen der Geschäftsbanken. Zudem ist es den Banken erlaubt mehr Cash herauszugeben als sie binnen einer Woche einnehmen. Für zwei Jahren müssen Banken keine Rücklagen bilden, so dass mehr Geld für Kredite vergeben werden kann.

Der ehemalige Kommunikationsminister Stanley Simataa ist nach nur knapp einer Woche von seinem Abgeordnetenmandat zurückgetreten. Dies teilte er in einer kurzen Bestätigung mit. Er wird durch Gothard Kasuto ersetzt, der den nächsten Platz auf der Parteiliste einnehme. Simataa, obwohl er auf Listenplatz 19 zu finden war, wurde nicht mehr von Staatspräsident Hage Geingob im Kabinett berücksichtigt. Der 59-Jährige saß seit 2010 in der Nationalversammlung.

Die Unterart des Schwarzen Nashorns vor allem in Namibia gilt nicht mehr als „gefährdet“. Die International Union for the Conservation of Nature IUCN stufte diese nun als „potenziell gefährdet“ ein. Seit drei Generationen ist ein Zuwachs von nun fast 2400 Tiere zu beobachten, heißt es in der Erklärung der IUCN. Die anderen beiden Unterarten gelten, ebenso wie die Art insgesamt, weiterhin als „vom Aussterben bedroht“. Das Weiße Nashorn behält seine Einschätzung als „potenziell gefährdet“. Es gibt etwa 18.000 Individuen und damit etwa so viele wie im Jahr 2007.

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