Dienstag 29. September 2020

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27. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Hai||om-Buschleute sind in ihrem Kampf um ihr einstiges Gebiet im Etosha-Nationalpark ins Obergericht vorgedrungen. Laut Allgemeiner Zeitung begann gestern die Vorverhandlung über die Zulassung der Klage. Dabei müssen die Anwälte der Hai||om nachweisen, dass ihr Gesuch eine Erfolgschance hat. Mit der vor drei Jahren eingereichten Klage wollen die Hai||om sich ihr Recht auf Eigentum an den Gebieten im Etosha Park und in Mangetti West bestätigen lassen. Ziel sei, an Entscheidungen zur Nutzung ihrer Stammgebiete und den Einnahmen im Etosha Park beteiligt zu werden oder alternatives Land und eine finanzielle Entschädigung zu erhalten. Die Hai||om hatten bis 1954 im Etosha Nationalpark gelebt und waren dann auf Farmen außerhalb des Parks zwangsumgesiedelt worden.

Der Fleischkonzern Meatco ist ab sofort ohne Vorstand. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, hat das Obergericht die Ernennung der Vorstandsmitglieder durch den damaligen Landwirtschaftsminister John Mutorwa gestern für null und nichtig erklärt. Die Begründung stehe noch aus. Geklagt hatten vier Viehproduzenten. Ihnen zufolge war Landwirtschaftsminister John Mutorwa nicht berechtigt, einen neuen Vorstand zu benennen wie Februar vergangenen Jahres geschehen. Laut Meatco-Gesetz seien Viehproduzenten automatisch Mitglieder und hätten daher ein Mitspracherecht.

In Keetmanshoop setzen arbeitslose Jugendliche ihren Protest gegen die angebliche Bevorzugung so genannter Struggle Kids trotz Verwarnung durch den Ortsrat fort. Laut Namibian weigerten sie sich, ihr Camp vor dem Büro des Regionalgouvernements zu räumen. Sie hatten der Gouverneurin der Region ||Karas, Lucia Basson , vor zwei Wochen eine Petition überreicht. Darin fordern sie die Regierung auf, ihren Beschluss zurückzunehmen, Struggle Kids bei der Besetzung von Stellen zu bevorzugen. Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hatte entgegnet, man berücksichtige alle Bewerber, darunter auch die Kinder des Befreiungskampfes. Die Jugendlichen in Keetmanshoop waren mit der Antwort nicht zufrieden und errichteten daraufhin ihr Protest-Camp.

Das Umweltministerium geht verstärkt gegen die illegale Ausbeutung natürlicher Ressourcen vor. Laut Presseagentur NAMPA rief es alle staatlichen Institutionen und traditionelle Behörden auf, Genehmigungen für jegliche Aktivitäten zurückzuziehen, bei denen die vorgeschriebenen Umweltfreigaben fehlen. Am Freitag hatte Umweltminister Pohamba Shifeta das groß angelegte Fällen von Bäumen in den kommunalen Gebieten der beiden Kavango-Regionen und den offenbar ausufernden Abbau von Sand im Norden des Landes verurteilt.

Wegen des jüngsten Konflikts im Schwarzen Meer hat die Ukraine ein 30-tägiges Kriegsrecht verhängt. Es gibt Präsident Poroschenko weitreichende Befugnisse. Kiew wirft Russland vor, drei Schiffe im Schwarzen Meer beschossen und gekapert zu haben. Moskau argumentiert, die ukrainische Marine sei unerlaubt in Hoheitsgewässer eingedrungen.

Nach dem Ansturm von Migranten auf die US-Grenze greift die mexikanische Regierung hart durch. Knapp 100 sind in ihre Heimatländer abgeschoben worden. US-Präsident Trump drohte erneut damit, die Grenze dauerhaft zu schließen. Während einer Demo in Tijuana hatten einige Asylsuchende versucht, den Metallzaun zu überwinden.

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