Samstag 08. August 2020

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28. Dezember 2016 - Nachrichten am Abend

Bei einem schweren Unfall im nordafrikanischen Tunesien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen - dutzende weitere wurden verletzt. In einem Ort südlich der Hauptstadt Tunis war ein Autobus auf einem Bahnübergang von einem Zug gerammt und in zwei Teile gerissen worden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte ist noch unklar.

Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten von Japan erschüttert. Berichte zu möglichen Schäden und Opfern liegen noch nicht vor. Laut japanischen Behörden hatte das Beben eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala erreicht. 

Das BKA hat einen möglichen Unterstützer des mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri festgenommen. Laut Bundesanwaltschaft besteht der Verdacht, dass der 40-jährige in die Anschlagspläne eingeweiht war. Darauf deuten demnach Daten von Amris Handy hin, dass die Ermittler im LKW gefunden hatten, mit der Anschlag ausgeführt wurde. Amri selbst war am Freitagmorgen in Italien von der Polizei erschossen worden.

Unterdessen übt die Menschenrechtsorganisation "ProAsyl" Kritik an der Debatte um die deutsche Sicherheitspolitik. Insbesondere die Union instrumentalisiere den Anschlag von Berlin, um "flüchtlingsfeindliche Ziele" durchzusetzen, so ProAsyl-Chef Burkhardt. Seiner Ansicht nach haben nicht die Gesetze, sondern die Behörden versagt. Statt schärferer Abschieberegelungen müsse aufgeklärt werden, warum ein bekannter Gefährder nicht vernünftig beobachtet wurde, so Burkhardt weiter. 

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