Freitag 21. September 2018

28. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Erstmals gibt es in Namibia ein landesweites, integriertes Müllkonzept. Dies wurde heute von Umweltminister Pohamba Shifeta vorgestellt. Erschreckend sei, dass fast alle Kommunen nicht die eingenommenen Müllgebühren für ein standardisiertes Verwertungssystem nutzen würden. In vielen Orten entsprechen die Müllhalden nicht den Minimalstanforderungen. Die falsche Entsorgung von Müll sei ein nachhaltiges Problem für Menschen, Tiere und die Umwelt insgesamt, betonte Shifeta. Zudem gäbe es keine richtigen Systeme die Menge des Mülls in Namibia und deren Entsorgung nachzuvollziehen. – Shifeta sprach zudem erneut das Ziel aus, dass binnen zwei Jahren Plastiktüten im Land verboten werden sollen.

Rundu soll eine hochmoderne Wasseraufbereitungs- und Kläranlage erhalten. Hierfür seien laut Wasserversorger NamWater bis zu 600 Millionen Namibia nötig. Das Staatsunternehmen bat die Regierung nun um diese Summe. Aufgrund der Trinkwasserkrise in Windhoek und für den Bau des Neckartal-Dammes sei nun kein Geld mehr im Unternehmen vorhanden. NamWater hatte auf Anfrage der Regierung hierfür 835 Millionen Dollar in den vergangenen zwei Jahren zur Verfügung gestellt. – Rundu ist mit mehr als 63.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes.

Die geschäftsführende Bundesregierung in Deutschland will schnell mit Ländern und Kommunen über Konsequenzen aus dem Urteil zu Dieselfahrverboten beraten. Um diese zu vermeiden, wäre die Einführung einer blauen Plakette für schadstoffarme Autos eine Option. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht das skeptisch. Mit Blick auf die dann notwendigen Kontrollen sagte Gewerkschaftschef Wendt bei Welt-TV.

Der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Trump, Jared Kushner, darf keine streng geheimen Dokumente mehr einsehen. Grund: der 37-Jährige hat die Sicherheitsüberprüfung auch ein Jahr nach Dienstantritt noch nicht vollständig abgeschlossen. Das wiederum liegt daran, dass das Weiße Haus über Kushners Kontakte zu ausländischen Regierungsvertretern besorgt ist.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok