Sonntag 20. September 2020

28. Januar 2019 - Nachrichten am Morgen

Eigentümer von Fahrzeugen in Namibia schulden der Straßenbehörde Roads Authority eine Viertelmilliarde Namibia Dollar an Registrierungsgebühren. Die zuständige RA-Abteilung NATIS habe säumigen Zahlern am vergangenen Mittwoch per Zeitungsanzeige eine Frist bis 31. März gesetzt, berichtet der Namibian. Demnach handelt es sich um insgesamt 252 Millionen Dollar an ausstehenden Gebühren. Auch Ministerien und staatliche Institutionen sind laut Bericht unter den Schuldnern. Die Roads Authority schätzt deren Anteil an den gesamten Außenständen auf zwei Prozent.

Die Posse um die Suspendierung des Geschäftsführers der Stadt Windhoek, Robert Kahimise, geht weiter. Laut Namibian hat der Stadtrat Kahimise am Freitag informiert, dass er heute wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren dürfe. Zugleich sei ihm eine erneute Suspendierung angekündigt worden. Grund dafür sind offenbar Formfehler bei der vorherigen Beurlaubung. Aus demselben Grund war bereits die erste Suspendierung im Oktober wieder aufgehoben worden. Kahimise soll ein zinsfreies Darlehen zur Fortbildung von 150.000 Namibia Dollar ohne Genehmigung in Anspruch genommen und sich mittels Anschaffung eines teuren Wagens auf Kosten der Stadt persönlich bereichert haben.

Die Mitglieder einer Protestgruppe in Keetmanshoop, die am vergangenen Mittwoch festgenommen wurden, sind wieder auf freiem Fuß. Laut Presseagentur NAMPA gewährte das Magistratsgericht am Freitag jedem der Verhafteten eine Kaution von 400 Namibia Dollar. Rund 50 Mitglieder der Protestgruppe waren vor das Büro des Regionalgouvernements gezogen, um gegen die angebliche Bevorzugung so genannter Struggle Kids bei der Anstellung durch die Regierung zu demonstrieren. Sie begannen, das Gebäude von außen und innen zu reinigen. Als die Polizei erschien, kam es zu Rangeleien. 13 Protestler wurden festgenommen. Ihnen wird unter anderem Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, während sie über ein unverhältnismäßig brutales Vorgehen der Polizei klagen.

Der verstorbene Topnaar-Chief Seth Kooitjie ist eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit gewesen. Das habe Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa am Freitag in Walvis Bay erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Ihm hätten die Bedürfnisse seiner Volksgruppe stets sehr am Herzen gelegen. Kooitjie war seit 1980 Chief der Topnaar. Die Ministerin hatte bei einem Arbeitsbesuch von seinem Tod erfahren und seine Familie im Stadtviertel Narraville besucht. Der 65-Jährige hatte am Donnerstag einen Asthma-Anfall erlitten. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Kooitjie hinterlässt seine Frau und drei Kinder sowie fünf Enkelkinder.

Nach dem blutigen Doppelanschlag auf eine katholische Kirche im Süden der Philippinen hat die IS-Terrormiliz die Attacke für sich reklamiert. Mindestens 20 Menschen waren dabei getötet, mehr als 110 weitere verletzt worden. Es handelte sich um einen der schwersten Anschläge der vergangenen Jahre.

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