Freitag 20. September 2019

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28. März 2017 - Nachrichten am Abend

Ein weiterer Chinese wurde im Rahmen von Steuerbetrug in Milliardenhöhe verhaftet. Wie das Gericht mitteilte, wurde der Man am Montag nach Ankunft am Internationalen Flughafen Hosea Kutako festgenommen. Damit wurden nun insgesamt sechs Personen, davon fünf Chinese und ein Namibier, in Zusammenhang mit dem größten Betrug in der Geschichte des Landes festgesetzt. Allen wurde Kaution in Höhe von 500.000 bis 1,5 Millionen Namibia Dollar gewährt. – Alle Männer wurden bereits seit mehr als drei Jahren von Sondereinheiten der Polizei überwacht und seit Oktober 2015 verhaftet. Sie sollen Zoll- und Steuerbetrug in Höhe von 3,5 Milliarden Namibia Dollar begangen haben.

In Südafrika steht eine Umstrukturierung des Kabinetts von Staatspräsident Jacob Zuma womöglich unmittelbar bevor. Gestern wurde Finanzminister Pravin Gordhan, der sich seit langem Attacken von Zuma ausgesetzt sieht, ohne Angabe von Gründen von einer Finanzkonferenz aus dem Vereinigten Königreich zurückbeordert. Aktuell soll es Gespräche zwischen der Parteiführung des regierenden ANC und Gordhan geben. Experten nach steht eine Umstrukturierung des Kabinetts noch diese Woche an. – Seit Monaten befinden sich Zuma und Gordhan in einer offenen Auseinandersetzung. Mehrere Versuche den Finanzminister abzusetzen, darunter auch initiierte Anklagen, waren bisher gescheitert. Gordhan genießt international hingegen hohes Ansehen.

Der international bekannte Terrorist Carlos ist in Frankreich erneut zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Pariser Sondergericht sprach den 67-jährigen Venezolaner schuldig, 1974 eine Handgranate in einem Nobelkaufhaus der französischen Hauptstadt gezündet zu haben. Dabei waren zwei Menschen getötet und 34 weitere verletzt worden. Carlos war 1994 im Sudan aufgespürt und nach Frankreich gebracht worden. Er sitzt dort bereits wegen Mordes seit mehr als 20 Jahren hinter Gittern.

Mit heftigen Windböen und Starkregen ist Zyklon „Debbie“ auf die Nordostküste Australiens getroffen. Der Wirbelsturm im Bundesstaat Queensland erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 270 Stundenkilometern. Zehntausende Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, zahlreiche Gebäude wurden beschädigt und Bäume entwurzelt. Vielerorts fiel der Strom aus. Das Ausmaß der Schäden ist bislang unklar. Obwohl es hunderte Notrufe gab, war die Lage für Einsatzkräfte noch zu gefährlich, um sich nach draußen zu wagen.

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