Donnerstag 06. August 2020

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29. April 2016 - Nachrichten am Abend

Logo der Fly Blue Crane; © Fly Blue Crane/www.flybluecrane.com

Die südafrikanische Fluggesellschaft fly blue crane bietet ab 13. Mai Direktflüge zwischen Windhoek und Kapstadt an. Die nötigen Genehmigungen wurden Anfang der Woche von den Behörden beider Staaten ausgestellt. Die Strecke gilt als erster Ausbaustein zu einer regionalen Präsenz der Airline. Fly blue crane hat den Flugbetrieb im September 2015 zwischen Johannesburg, Bloemfontein, Kapstadt und Kimberley aufgenommen. Es kommen Flugzeuge des Typs Embraer 145 mit 50 Sitzplätzen zum Einsatz.

In der Tarifrunde für die 2,14 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen in Deutschland sieht es nicht nach einem schnellen Abschluss aus. Bundesinnenminister de Maiziere zeigte sich in Potsdam vorsichtig optimistisch. Er halte ein Ergebnis für möglich. Die Verhandlungsführer der Kommunen und der Gewerkschaften wollten sich jedoch noch nicht äußern. Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern sechs Prozent mehr Lohn. Bund und Kommunen boten bisher deutlich weniger an. Unterdessen laufen derzeit Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall nennt das bisherige Angebot der Arbeitgeber eine Provokation - sie fordert 5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten bislang 2,1 Prozent in zwei Stufen sowie eine Einmalzahlung an.

Vor dem Hintergrund des alarmierenden Rückgangs der Elefantenpopulation haben afrikanische Staatschefs und Umweltschützer in Kenia über Maßnahmen zum Kampf gegen Elfenbeinschmuggel beraten. Zu dem Gipfel in der Stadt Nanyuki eingeladen hatte Präsident Uhuru Kenyatta. Er will über erfolgreiche Methoden im Kampf gegen Wilderer diskutieren und das Bewusstsein für die verheerenden Konsequenzen des Elfenbeinhandels schärfen. Langfristig angestrebt ist ein vollständiges Handelsverbot. Als Signal gegen den weltweiten Schmuggel will Keniamorgen fast seinen gesamten Bestand an konfiszierten Elefanten-Stoßzähnen verbrennen. Insgesamt 105 Tonnen sollen eingeäschert werden, so viel, wie noch nie vernichtet wurden. Für diese Menge mussten tausende Elefanten sterben.

Nach einem Leben im Zwangsexil, in engen Käfigen und mangelernährt, werden 33 Löwen heute von Südamerika nach Südafrika geflogen: Die Raubkatzen wurden aus Zirkussen in Peru und Kolumbien befreit, in denen ihre Zurschaustellung seit 2011 beziehungsweise 2013 verboten ist. Vor ihrem Abflug wurden die Löwen - die alle Gesundheitsprobleme hatten - wieder aufgepeppelt. Ihre neue Heimat wird das Emoya-Wildkatzenschongebiet im Norden Südafrikas.

Die beiden Anbieter von deutschsprachigem Fernsehen im südlichen Afrika, Satelio und Deukom, werden in Zukunft eng zusammenarbeiten. Wie aus Rundschreiben an Deukom-Kunden in Namibia bekannt wurde, werde das Unternehmen seine Aktivitäten in Namibia zum 30. Juni einstellen. Alle bestehenden Kunden in Namibia haben die Möglichkeit zu Satelio, mit seinem Angebot von mehr als 20 Fernsehsendern, umzusteigen. In Südafrika werde in Zukunft ebenfalls nur das Signal von Satelio zum Einsatz kommen, dieses wird jedoch weiterhin von Deukom angeboten und vertrieben.

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