Donnerstag 06. August 2020

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29. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Namibia ist bei der Handhabung von öffentlichen Informationen und Statistiken weit abgeschlagen; © Wikimedia Commons

Namibia ist bei der Handhabung von öffentlichen Informationen und Statistiken weit abgeschlagen. So nimmt das Land laut „Open Data Watch“ weltweit nur den 105. Platz von 125 untersuchten Staaten ein. In Afrika liegt Namibia ebenfalls im unteren Drittel und nimmt den 38. Rang ein. Zwar erfasse Namibia viele Daten zu Bereichen wie Wirtschaft, Bevölkerung, Gesundheit nach internationalen Vorgaben, jedoch werden diese nur sehr unzureichend auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. – Weltweit führt Mexiko vor Moldawien und der Mongolei. In Afrika liegt Tunesien an der Spitze.

Die Führerschein- und Fahrzeugregistrierungsstellen an der zentralen Küste sind besonders korrupt. Dies sagte der Hauptermittler der Anti-Korruptionskommission ACC in der Region Erongo, Walter Kurz. Unter anderem soll die illegale Beantragung von Führerscheinen ein großes Problem sein. Viele in der Region haben sich mittlerweile dazu entschlossen Fälle von Korruption zu melden. So seien in diesem Jahr bereits sieben Beschwerden bei der ACC eingegangen; nur drei waren es im gesamten vergangenen Jahr. Unterdessen rief Erongo-Regionalgouverneur Cleophas Mutjavikua die Kommission auf, mehr hochrangige Regierungsmitarbeiter bei Korruptionsverdacht festzunehmen.

Die australische Regierung stoppt den Verkauf der größten Privat-Ranch des Landes an ein Konsortium unter Führung eines chinesischen Investors. Das Geschäft stehe in Konflikt mit nationalen Interessen, sagte Finanzminister Scott Morrison. Die Entscheidung, den Verkauf zu untersagen, sei aber nur vorläufig. Das Konsortium habe nun bis Dienstag Zeit für eine Reaktion. Die 1899 gegründete Ranch ist insgesamt gut 100.000 Quadratkilometer groß - sie erstreckt sich damit auf 1,3 Prozent der Gesamtfläche Australiens.

Ein wegen Spionagevorwürfen in Nordkorea festgenommener US-Bürger ist zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Dies hat der Oberste Gerichtshof in Pjöngjang entschieden, melden chinesische Medien. Der 62-jährige war im Oktober festgenommen worden. Er soll Militärgeheimnisse gestohlen haben.

 

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