Freitag 21. September 2018

29. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

Die Regierung Namibias ist enttäuscht vom mangelnden Beitrag der Stadt Windhoek zur Schaffung günstigen Wohnraums. Das habe die Ministerin für städtische Entwicklung, Sophia Shaningwa, gestern in Oshakati erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Bei der offiziellen Übergabe von 141 günstigen Häusern lobte sie den Stadtrat von Oshakati dafür, rascher Grundstücke zu erschließen und erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Leider sei das in Windhoek nicht der Fall. Shaningwa forderte den Bürgermeister der Hauptstadt auf, eine Sonderinitiative zu starten.

Die Polizei hat bei Verkehrskontrollen in Namibia innerhalb von fünf Wochen fast zweihundert Personen verhaftet. Laut Allgemeiner Zeitung waren darunter 105 Fahrer, die unter Alkoholeinfluss standen. Vom 22. November bis 26. Dezember seien zudem Strafzettel mit Bußgeldern in Höhe von insgesamt 7,3 Millionen Namibia Dollar ausgestellt worden. Die häufigsten Verstöße seien Fahren ohne gültigen Führerschein, zu hohes Tempo und nicht angeschnallter Sicherheitsgurt. Insgesamt sind dem Bericht zufolge über 85.000 Fahrzeuge gestoppt und rund 12.500 davon auf Fahrtauglichkeit überprüft worden.

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin ist für die Ermittler offenbar kein Unbekannter gewesen. Wie die Süddeutsche berichtet, war Anis Amri schon seit Monaten im Visier der Fahnder des sogenannten Terrorabwehrzentrums in Berlin. Demnach wussten die Ermittler, dass Amri im Internet nach Anleitungen zum Bombenbau suchte. Sie hätten es jedoch als unwahrscheinlich eingestuft, dass der Tunesier einen Anschlag plane. Gleichzeitig berichtet der Spiegel, dass der LKW, mit dem Amri in die Menschenmenge fuhr, nur deshalb schnell zum Stehen kam, weil eine Unfallautomatik den Laster stoppte.

Die USA planen offenbar neue Strafmaßnahmen gegen Russland. Hintergrund sind die mutmaßlichen Angriffe russischer Hacker während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs. Im Gespräch sind Wirtschaftssanktionen und weitere diplomatische Schritte, schreibt die Washington Post. US-Präsident Obama wird in rund drei Wochen von dem Republikaner Donald Trump im Amt abgelöst, der für ein engeres Verhältnis zu Russland eintritt.

Für einige namibische Familien hat die Ferienreise nach Südafrika und Botswana an der Grenze geendet. Das Innenministerium teilte laut Presseagentur NAMPA gestern mit, dass 11 erwachsene Reisende mit Kindern wegen fehlender Dokumente am Grenzposten Ngoma nicht nach Botswana einreisen durften. Fünf Erwachsene mit Kindern seien am Grenzübergang Ariamsvlei nach Südafrika gestoppt worden. Das Ministerium erinnerte an seinen öffentlichen Hinweis zu Beginn des Monats, dass für Minderjährige die Geburtsurkunde und eine Einverständniserklärung nicht mitreisender Elternteile erforderlich sind.

An der westlichen Umgehungsstraße von Windhoek hat die Polizei drei Männer wegen Handels mit Schuppentier-Haut festgenommen. Laut Presseagentur NAMPA hatten sie am vergangenen Freitagabend an einer Brücke gestanden und versucht, die Haut zu verkaufen. Beim Zugriff habe ein Beamter einen der Männer, der fliehen wollte, ins Bein geschossen. - Indessen haben Zollbeamte in der chinesischen Hafenstadt Shanghai im Dezember drei Tonnen Schuppentier-Häute beschlagnahmt. Wie die Website Pangolin Conservation vor zwei Tagen mitteilte, stammte die mehr als 100 Säcke umfassende Lieferung aus Afrika.


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