Donnerstag 15. November 2018

29. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die niederländische Fluggesellschaft KLM droht mit der Einstellung ihrer Verbindungen nach Windhoek. Dies berichtet der Confidenté. Demnach habe KLM mit schweren Sicherheitsproblemen am „Flughafen Hosea Kutako International“ zu kämpfen. Man gebe horrende Summen für private Sicherheitsdienste aus, da die Sicherheit am Flughafen unzureichend sei, hieß es weiter. Man wolle und könne diese Zusatzkosten nicht weitertragen. Die namibische Polizei NAMPOL wies die Anschuldigungen zurück. Das Ministerium für Staatsunternehmen kündigte Untersuchungen hierzu binnen Tagen an. - Andere Fluggesellschaften haben in jüngster Zeit bisher öffentlich nicht von Sicherheitsproblemen berichtet.

Mitglieder der Traditionellen Behörde der Ondonga haben am Wochenende dem “Kampf um Namutoni” erinnert. Sie gedachten der gefallenen Ovambo-Krieger vor den Toren des Etosha-Nationalparks. Beim Angriff von etwa 500 Ovambo auf das deutsche Fort Namutoni am 28. Januar 1904 sollen mindestens 70 Angreifer ums Leben gekommen sein. Ein Sprecher der Gruppe sagte, dass man daran arbeite einen Gedenkstein am Fort zu errichten. Bisher werde dort nur den sieben deutschen Schutztruppensoldaten gedacht, die den Angriff niederschlugen.

Die umstrittenen Abgastests, die mit dem Geld deutscher Autokonzerne finanziert wurden, sind offenbar auch an Menschen durchgeführt worden. Berichten zufolge hat das von Volkswagen, Daimler und BMW mitgegründete Forschungsinstitut eine entsprechende Studie gefördert. 25 Probanden wurden dem Reizgas Stickstoffdioxid in unterschiedlichen Konzentrationen ausgesetzt. Eine Wirkung sei nicht festgestellt worden. Volkswagen hatte sich für Abgastierversuche in den USA entschuldigt.

Bruno Mars ist der große Abräumer bei der Grammy-Verleihung. Er nimmt sechs der begehrten Musikpreise mit nach Hause. Die Gala stand auch im Zeichen politischer Botschaften: Mit weißen Rosen setzten viele ein Zeichen gegen sexuelle Übergriffe. Und Thema war auch das Enthüllungsbuch über die Trump-Präsidentschaft - Hillary Clinton las in einer Videobotschaft aus Fire and Fury vor.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok