Freitag 10. Juli 2020

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29. Juni 2020 - Nachrichten am Morgen

Am Wochenende wurden in Namibia mehr als 60 neue Fälle von COVID19 nachgewiesen. Alle gemeldeten Fälle wurden laut dem Gesundheitsministerium in Walvis Bay registriert. Insgesamt hat Namibia demnach 183 Fälle, wovon 22 geheilt sind. Keine Person ist bisher an oder mit der Viruserkrankung im Land gestorben. Bei den meisten Fällen handelt es sich um Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahre. Viele von diesen seien Kontaktpersonen bekannter Fälle. Ein Großteil zeige keinerlei Symptome.

Namibia wurde in die beste Kategorie in Bezug auf Menschenhandel eingestuft. Dies teilte die Botschaft der Vereinigten Staaten in Windhoek mit. Namibia habe alle Standards zur Eindämmung des Menschenhandels umgesetzt. Weltweit gelang dies bisher nur 34 Staaten, wovon Namibia das einzige Land in Afrika sei. Der „Trafficking in Persons“-Bericht TIP der USA ist die umfassendste Erhebung zu diesem Thema weltweit. Dennoch sei der Menschenhandelt auch in den Ländern der Stufe 1 nicht gänzlich ausgemerzt worden, heißt es. Namibia habe vor allem aber aufgrund neuester Gesetzgebungen einen weltweit extrem hohen Standard erreicht.

Der Dachverband der Tourismusverbände im Land, FENATA, hat ein Konzeptpapier für die Öffnung des internationalen Tourismus vorgestellt. Demnach sollen nur Reisende kommen dürfen, in dessen Herkunftsland weniger als 30 Personen von 100.000 sich binnen der vergangenen sieben Tage angesteckt haben. Die Liste soll alle 14 Tage überarbeitet werden. Die Anreise sei nur direkt oder über maximal ein weiteres Land erlaubt, dass die Kriterien erfülle. Bei Einreise sei ein Screening ebenso vorgesehen wie die Pflicht zur Angabe aller Aufenthaltsorte und der Erwerb einer namibischen SIM-Karte. In der Pilotphase ab dem 15. Juli würden die Grenzen für zum Beispiel Reisende aus Deutschland, Botswana und Äthiopien geöffnet werden. Eine Quarantänepflicht entfalle bei Vorlage eines Negativtests.

Die Windhoeker Stadtverwaltung wird 20.000 informellen Siedlern noch in diesem Jahr eine Anerkennung für das von ihnen bewohnte städtische Land ausstellen. Dies teilte Bürgermeisterin Fransina Kahungu mit. Bereits vor knapp einen Jahr sei die erste Entscheidung in diese Richtung gefallen. Solche Einwohner die auf nicht geeignetem Land sich angesiedelt haben, erhalten in einem zugelassenen informellen Wohngebiet eine Anerkennung. Dies sei der erste Schritt zur Erschließung solcher Gebiete mit Strom, Wasser und Kanalisation. Gleichzeitig werden in informellen Gebieten in diesem Finanzjahr 225 Toiletten gebaut. 1200 Haushalte sollen an das Stromnetz angeschlossen werden.

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