Donnerstag 22. Februar 2018

29. November 2016 - Nachrichten am Morgen

Unzufriedene Mitarbeiter von TransNamib bringen den Bahntransport in Namibia zum Stocken. Der Staatsbetrieb habe seine Kunden vor unvorhergesehenen Unterbrechungen des Betriebs gewarnt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Fast alle Betriebszentren seien betroffen. Laut AZ kann dies zu Engpässen bei Treibstoffdepots führen. Vergangene Woche hatte TransNamib seine Mitarbeiter informiert, dass man aufgrund einer Finanzkrise Gehälter verspätet auszahlen werde und auf den geplanten Bonus verzichten müsse. Das Finanzministerium hat im Zuge des Sparkurses der Regierung offenbar Subventionen in Höhe von 162 Millionen Namibia Dollar gestrichen.

Ein mit einem Schlachtermesser bewaffneter Angreifer hat auf dem Campus der Ohio State University im Nordosten der USA neun Menschen teils schwer verletzt. Laut Polizei raste der 18-Jährige, der selbst Student der Uni war, gestern erst mit einem Auto in eine Menschenmenge und stach dann auf Fußgänger ein. Dann wurde er von einem Polizisten erschossen. Was hinter dem Angriff steckt ist bislang unklar.

Die syrischen Aufständischen haben eine der schwersten Niederlagen seit Jahren erlitten - davon gehen Aktivisten aus. Nach wochenlanger Belagerung des Ostteils der Millionenstadt Aleppo gaben die Rebellen gestern mehrere Stadtviertel im Nordosten auf. Vor knapp zwei Wochen hatten die Truppen des syrischen Staatschefs Assad eine Offensive zur vollständigen Eroberung Aleppos begonnen.

Das thailändische Parlament trifft sich heute zu einer Sondersitzung, bei der es möglicherweise um die Thronfolge geht. Der bisherige König Bhumibol war im letzten Monat im Alter von 88 Jahren gestorben. Der 64-jährige Kronprinz Maha bat um Aufschub bei der Thronbesteigung, ein genauer Zeitplan wurde nicht bekannt gegeben. Am Freitag kündigte der Chef der Militärjunta, General Prayut für heute eine Kabinettssitzung gefolgt von der Parlamentssitzung an. Dies löste Spekulationen aus, der Kronprinz könne als neuer König ausgerufen werden.

Männer in Namibia sollten nicht nur ihre Partnerinnen, sondern auch sich selbst auf HIV/Aids testen lassen. Dazu hat Gesundheitsminister Haufiku gestern während der HIV/Aids-Konferenz in Swakopmund aufgerufen. Nur so hätten sie Klarheit über ihren Status.  Zuvor setzte Haufiku ein Zeichen, indem er sich einem Test unterzog. Dem Minister zufolge wird die Zahl der HIV-Infizierten in Namibia auf 210.000 geschätzt. Bislang seien 64 Prozent dieser Gruppe getestet. In den kommenden vier Jahren wolle man den Wert auf 90 Prozent erhöhen.

In Windhoek werden offenbar immer mehr Hunde gestohlen. Jede Woche würden 10 bis 15 Hunde als vermisst gemeldet, berichtet die Zeitung New Era unter Berufung auf den Tierschutzverein SPCA. Die Dunkelziffer liege höher, weil Besitzer oft nur auf Facebook nach ihren Tieren suchen, ohne den SPCA zu benachrichtigen. Viele der gestohlenen Hunde werden laut Bericht weiterverkauft und für Hunde-Kämpfe verwendet. Oft würden die Tiere jedoch auch geschlachtet und gegessen.

Die Regenfälle der vergangenen Woche haben in den Stauseen Namibias kaum für Zulauf gesorgt. Laut Konzern NamWater waren bei der Messung gestern lediglich zwei Dämme bei Gobabis etwas voller als in der Vorwoche, obwohl in der Gegend 26 mm Regen gefallen seien. Der Gesamtstand der Stauseen bei Gobabis lag unverändert bei 19,6 Prozent. In den übrigen Dämmen des Landes sanken die Pegel - im Süden von 33,5 auf 33 Prozent und im Zentrum von 6,3 auf 6,1 Prozent. Windhoek soll ab Januar etwa 46 Prozent seines Bedarfs aus den neu geschlagenen Bohrlöchern am Südrand der Stadt erhalten, 16 Prozent aus der Wasser-Aufbereitungsanlage und 8 Prozent von Berg Aukas und Kombat. Insgesamt sind dies jedoch nur 70 Prozent des Normalbedarfs.

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