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29. November 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Reisebranche Namibias kann aufatmen: Der Internationale Flughafen bei Windhoek wird nicht herabgestuft. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO habe im Zuge ihrer Inspektion keinerlei ernste Sicherheitsmängel festgestellt, sagte der Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste gestern auf Nachfrage des Namibian. Sie habe für einige Bereiche Nachbesserungen gefordert, um die man sich nun kümmern werde. Dies habe jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis der Inspektion. Laut Jooste behalten auch alle anderen Flughäfen im Land ihren Status. Die Inspektion der Flughäfen durch ein Team der ICAO hatte von Montag vergangener Woche bis gestern gedauert.

Der Ausbau der Fernstraßen Windhoek–Okahandja und Walvis Bay–Swakopmund könnte ins Stocken geraten. Laut Namibian hat der zentrale Beschaffungsrat die Straßenbehörde Roads Authority angewiesen, die Erweiterung der Fernstraßen neu auszuschreiben. Dies betreffe einen 21 Kilometer langen Abschnitt der Straße Windhoek - Okahandja, dessen Erweiterung eine Milliarde Namibia Dollar koste, und den Auftrag für einen acht Kilometer langen Abschnitt der Straße Walvis Bay - Swakopmund im Werte von 435 Millionen Dollar. Die Roads Authority hatte im Februar empfohlen, die bisherigen Aufträge an drei Firmen um die betreffenden Abschnitte zu erweitern. Die würde Zeit und Kosten in Höhe von rund 250 Millionen Dollar sparen.

Der Bau für das umstrittene Gebäudeprojekt „Sur la plage“ an der Mole in Swakopmund muss bis Januar 2021 beginnen. Der Stadtrat habe dem Entwickler, Lighthouse Property Investment Trust, eine Frist von 26 Monaten gesetzt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Eine weitere Verlängerung der Frist werde es nicht geben. An der Stelle des ehemaligen Hallenbades ist ein fast 40 Meter hoher Gebäudekomplex geplant, der 155 Apartments und einen Hotelbereich umfasst. Die Bürger-Initiative SRA hatte eine offizielle Beschwerde eingereicht. Auch gab es Bedenken von Regierung und Hafenbehörde NamPort, weil das Gebäude einen Blick auf die Sommerresidenz des Präsidenten bietet und die Sichtbarkeit des Leuchtturms für Schiffe beeinträchtigen könnte.

Für die Wilden Pferde der Namib nahe Aus im Süden des Landes gibt es wieder Hoffnung. Es seien zwei Fohlen zur Welt gekommen, teilte die Namibia Wild Horses Foundation laut Allgemeiner Zeitung mit. Auch rechne man bis Ende des Jahres mit der Geburt von rund 20 weiteren Fohlen. Vergangene Woche hatte die Stiftung in einem dramatischen Appell vor dem Aussterben der Pferde gewarnt, weil Tüpfelhyänen seit Jahren sämtliche neugeborenen Pferde gerissen haben und die Zahl der Stuten auf 33 gesunken ist. Das Umweltministerium kündigte inzwischen an, die Hyänen umzusiedeln, um das Überleben der Pferde-Population zu gewährleisten. Wann genau die Aktion startet, war laut AZ allerdings noch nicht zu erfahren.

Der ukrainische Präsident Poroschenko hat Deutschland und die Nato um militärische Hilfe im Konflikt seines Landes mit Russland gebeten. Poroschenko sagte der "Bild"-Zeitung: "Deutschland gehört zu unseren engsten Verbündeten und wir hoffen, dass in der Nato jetzt Staaten bereit sind der Ukraine beizustehen und für Sicherheit zu sorgen". Unterdessen wächst die Sorge vor einer Eskalation der Krise.

Trotz des russischen Vorgehens gegen ukrainische Marineschiffe vor der Krim verzichtet die EU vorerst auf neue Sanktionen gegen Moskau. Die Aktion Russlands wurde jedoch heftig kritisiert. Der Einsatz von Gewalt sei inakzeptabel, hieß in einer Erklärung der 28 Mitgliedsstaaten. In den letzten Tagen wurde kontrovers über zusätzliche Sanktionen diskutiert. Brüssel erklärte, man wolle die Situation weiterhin beobachten und sich auf ein Handeln einigen.

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