Montag 22. Oktober 2018

3. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntag bei Okahandja sechs Menschen ums Leben gekommen. Laut Nachrichtenagentur Nampa wurden zehn weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Drei Fahrzeuge sollen auf der Fernstraße B1 zwischen Okahandja und Otjiwarongo, etwa 33 Kilometer nördlich von Okahandja, in den Unfall verwickelt gewesen sein. Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt. Eines der Fahrzeuge soll komplett ausgebrannt sein.

Namibia und der Karibikstaat Jamaika werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Dies berichtet der Jamaica Observer. Verschiedene Abkommen wurden von der namibischen Vize-Außenministerin Maureen Hinda und ihrem jamaikanischen Amtskollegen unterschrieben. Zudem wurde mit Errol Morrison erstmals ein Honorarkonsul Namibias in Jamaika eingesetzt. Die beiden Staaten wollen in Zukunft vor allem auch in den Bereichen Kultur, Sport und Medizin Erfahrungen austauschen.

In Südafrika beginnt heute der Prozess gegen Julius Malema, den ehemaligen Jugendvorsitzenden des regierenden ANC. Im Vorfeld des ersten Verhandlungstages gelten rund um das Obergericht von Polokwane höchste Sicherheitsmaßnahmen. Am Morgen hatten sich Polizeiangaben nach noch keine Anhänger der Malema-Partei „Economic Freedom Fighters“ vor dem Gericht versammelt. Ursprünglich sollte der Prozess im September 2014 beginnen. Malema und seine Mitangeklagten werden unter anderem der Korruption beschuldigt. Malema befindet sich gegen Kaution auf freiem Fuß.

In Indien sind durch anhaltenden Monsunregen mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. Angaben der Behörden im Grenzgebiet zu Myanmar zufolge habe ein Erdrutsch ein ganzes Dorf unter sich begraben. Hier sollen etwa 20 Menschen unter den Schlammmassen liegen. An anderen Orten in Indien sind bis zu 80 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen. In weiten Teilen des Landes regnet es seit Juni ununterbrochen. Meteorologen sprechen von den schwersten Monsunregenfällen seit Jahrzehnten.

In Griechenland hat heute Morgen erstmals nach fünf Wochen die Börse wieder geöffnet. Wie Finanzexperten im Vorfeld erwartet hatten, gab es einen massiven Kurseinbruch. Der Athener Aktienindex fiel zu Handelsbeginn um mehr als 22 Prozent. Indessen haben die Mitarbeiter der griechischen Eisenbahn die Arbeit niedergelegt. Sie demonstrieren gegen die geplante Privatisierung des Unternehmens und einen damit verbundenen Abbau von Arbeitsplätzen. Zudem ist am Morgen Regierungsangaben nach der Chef der griechischen Statistikbehörde überraschend zurückgetreten. Eine Begründung dafür gab es nicht.

Der Brauereikonzern Heineken konnte seinen Gewinn in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich steigern. Nach Angaben des niederländischen Unternehmens nahm der Gewinn um mehr als 80 Prozent auf nun 1,14 Milliarden Euro, gut 15 Milliarden Namibia Dollar, zu. Der Umsatz wurde um sieben Prozent auf umgerechnet 160 Milliarden Namibia Dollar gesteigert. Heineken und die namibische Brauerei Namibia Breweries haben vergangene Woche eine Umstrukturierung ihrer gemeinsamen Aktivitäten im südlichen Afrika angekündigt.

In der vergangenen Nacht wurden vor allem in der Kalahari Namibias erneut deutliche Minustemperaturen gemessen. Dem Wetternetzwerk SASSCAL nach wurde die Tiefsttemperatur mit knapp minus fünf Grad in Sandveld verzeichnet. Von Farm Okomumbonde an der Südseite des Waterbergs wurden ebenfalls Minustemperaturen gemeldet. In den kommenden Tagen soll es landesweit in Namibia jedoch wärmer werden.


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