Montag 15. Oktober 2018

3. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

Im südwestafrikanischen Angola steht ein Machtwechsel an. Nach 37 Jahren an der Spitze hat Präsident dos Santos seinen Rücktritt angekündigt. Wie es am Abend im staatlichen Radio hieß, wolle der 74-Jährige noch vor den Wahlen im kommenden Jahr sein Amt abgeben. Die Gründe sind noch unklar. Berichte, dass er schwer krank sei, wurden aus der Regierungspartei zurückgewiesen. Dos Santos sieht sich immer wieder mit Vorwürfen der Korruption, Missregierung und Einschüchterung konfrontiert. Wirtschaftlich liegt Angola am Boden, obwohl es der zweitgrößte Ölexporteur Afrikas ist.

Ein versuchter Raubüberfall hat am Abend die Pariser Polizei in Atem gehalten. Ein Bewaffneter nahm in einem Reisebüro mehrere Geiseln. Kurz darauf ergriff der Unbekannte die Flucht. Die Geiseln konnten wohlauf befreit werden. Die Umgebung des Reisebüros wurde kurzzeitig abgesperrt. Was genau hinter dem Überfall steckt, ist bislang unklar.

Der künftige US-Präsident Donald Trump geht zusammen mit Unterstützern gegen die Neuauszählung von Stimmen bei der US-Wahl vor. In den Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin soll nachgezählt werden, das hatte die Grünen-Präsidentschatfskandidatin Stein beantragt. Dagegen geht Trump nun gerichtlich vor - und nennt das Ganze sinnlos. Trumps Sieg in den drei Schlüsselstaaten war mit ausschlaggebend für seinen Gesamtsieg bei der Wahl. Dass die Neuauszählungen etwas am Wahlsieg des Republikaners ändern, gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich.

Bei den schweren Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee sind inzwischen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. In dem Gebiet um die Kleinstadt Gatlinburg wurden rund tausend Häuser beschädigt. Mehrere tausend Menschen wurden vor den Feuern in der beliebten Urlaubsregion in Sicherheit gebracht. In einem nahgelegenen Nationalpark wurden alle Parkanlagen und viele Wanderwege geschlossen. Auch der Freizeitpark Dollywood, der von Country-Star Dolly Parton gegründet wurde, ist vorübergehend geschlossen worden.

Dem europäischen Fußball droht ein handfester Skandal. Unter anderem dem „Spiegel“ wurden von „Football Leaks“ fast 19 Millionen Dokumente zu Geldgeschäften im Profi-Fußball zugespielt - darunter Originalverträge von Spielern samt geheimer Nebenabsprachen. Die Unterlagen belasten unter anderem Cristiano Ronaldo und Mesut Özil. Ronaldo soll mithilfe von Briefkastenfirmen Millionen an Steuern gespart haben, Özil musste zwei Millionen Euro Steuern nachzahlen.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok