Montag 28. September 2020

Logo Hitradio Namibia

3. Dezember 2018 - Nachrichten am Morgen

Die regierende SWAPO hat die Mindestanforderungen für die Besetzung ihrer Spitzenpositionen heraufgesetzt. Laut Namibian wurde auf dem Sonderparteitag am Freitag und Samstag beschlossen, dass Kandidaten für den Posten des Parteipräsidenten künftig 20 Jahre lang der SWAPO und zehn Jahre dem Zentralkomitee angehören müssen. Ursprünglich waren angeblich sogar 30 Jahre Parteizugehörigkeit gefordert worden. Für den Generalsekretär liege die Hürde bei 20 Jahren Mitgliedschaft in der SWAPO und fünf Jahren im Zentralkomitee. Dem Bericht zufolge können zudem künftig Mitglieder ausgeschlossen werden, wenn sie Organisationen angehören, deren Ziele mit denen der SWAPO in Konflikt stehen.

Die Präsidenten-Gattin Monica Geingos hat Samstagnacht gemeinsam mit Polizisten die Straßen Windhoeks patrouilliert. Sie habe im Rahmen ihrer Initiative #BreakFree gegen Gewalt die so genannte Operation COPPS der City Police zur Überwachung von Brennpunkten der Kriminalität unterstützt, meldet die Presseagentur NAMPA. Bürgermeister Muesee Kazapua habe sich ihr angeschlossen. Auf der nächtlichen Rundtour machten Geingos und Kazapua auch Station an Kontrollposten und Bars.

Der Ort Oranjemund muss dringend in seine Infrastruktur investieren. Das habe Bürgermeister Henry Coetzee am Freitag bei der offiziellen Eröffnung des Diamanten-Festivals erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Vor allem die Erschließung neuer Grundstücke und der Bau von Häusern sei eine große Herausforderung. Allerdings fehle es an Geld. Coetzee appellierte an Unternehmen, in den Ort zu investieren. Das Festival ging gestern zu Ende und stand unter dem Motto „Tourism matters“.

Die SWAPO-Partei ist keineswegs bankrott. Generalsekretärin Sophia Shaningwa habe auf dem Sonderparteitag in Windhoek entsprechende Gerüchte strikt zurückgewiesen. Im Hause der SWAPO sei alles in Ordnung. Der Parteitag habe nur deshalb nicht im Kongresszentrum des Safari Court stattgefunden, weil es ausgebucht gewesen sei. Auf sozialen Medien war zuvor spekuliert worden, dass der Sonderparteitag aus finanziellen Gründen in den Hallen der ehemaligen Textilfabrik Ramatex in Otjomuise stattfand.

Kurz nach dem Start des UN-Klimagipfels hat die Weltbank 200 Milliarden Dollar im Kampf gegen den Klimawandel zugesagt. Die Bank hat ihre Hilfen für Entwicklungsländer damit verdoppelt. Es handele sich um ein "wichtiges Signal an die größere internationale Gemeinschaft, dasselbe zu tun", hieß es.

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari ist Gerüchten entgegengetreten, er sei gestorben und durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Er sei es wirklich, sagte er nach Angaben seines Sprechers am Rande der UN-Klimakonferenz. Zuvor waren über soziale Netzwerke Gerüchte verbreitet worden, Buhari sei gestorben und durch einen Doppelgänger aus dem Sudan ersetzt worden. Der Gesundheitszustand des Präsidenten sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Spekulationen. Der 75-jährige will bei der Präsidentschaftswahl im Februar für eine zweite Amtszeit kandidieren.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.