Mittwoch 17. Juli 2019

3. Februar 2017 - Nachrichten am Mittag

Vereint gegen die Wilderei! Nun hat auch die Gewerkschafts-Dachorganisation NUNW zum Kampf gegen die Wilderei aufgerufen. Generalsekretär Muniaro sagte, dass die Menschen aufhören müssten die natürlichen Ressourcen des Landes zu zerstören. Es sei nicht hinnehmbar, dass vor allem Elefanten und Nashörner gewildert würden. Er rief alle Arbeiter im Land auf gemeinsam den Kampf gegen die Wilderei aufzunehmen. – Seit Beginn des vergangenen Jahres wurden 266 Fälle von Wildtierwilderei gemeldet. 231 Personen konnten bisher festgenommen werden.

Die neue US-Regierung hat erstmals Kritik an der Siedlungspolitik Israels angedeutet. Der Bau neuer Siedlungen in den Palästinensergebieten sei vielleicht nicht hilfreich, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses. Die US-Regierung habe allerdings noch keinen Standpunkt bei dem Thema festgelegt, hieß es weiter. International wird der israelische Siedlungsbau als eines der größten Hindernisse für eine Friedenslösung im Nahost-Konflikt angesehen. Präsident Trump ist ein entschiedener Unterstützer Israels.

Die Folgen des US-Einreisebanns hat jetzt auch der ehemalige norwegische Premierminister Bondevik zu spüren bekommen. Er wurde am Flughafen in Washington eine Stunde lang festgehalten und verhört, weil in seinem Pass ein Stempel von einer Iran-Reise war. Er sprach von einer nicht nachvollziehbaren Prozedur - die Grenzbeamten hätten erkennen müssen, dass er keine Terror-Absichten habe. Zumal die US-Behörden von seiner Reise wussten.

In Paris wird der Louvre evakuiert - offenbar hatte ein Messer-Angreifer am Morgen versucht, in das Museum einzudringen - ein Soldat hat auf ihn geschossen, und so außer Gefecht gesetzt. Auch ein Einkaufszentrum in der Nähe wurde sicherheitshalber evakuiert.

Simbabwe hat im Zuge der akuten Devisenknappheit neue Schuldscheine ausgegeben. Es handele sich um drei Millionen Scheine mit einem Gegenwert von jeweils 5 Dollar. Damit sind jetzt Schuldscheine im Wert von 88 Millionen Dollar im Umlauf. Im November wurden erstmals welche zu jeweils 2 Dollar ausgegeben. Finanzexperten rechnen damit, dass Simbabwe insgesamt Schuldscheine im Wert von 200 Millionen US-Dollar ausgeben wird, da diese Summe durch internationale Geldgeber abgesichert sei. – Nach einer Hyperinflation Ende der 2000er Jahre hatte das Land u.a. den US-Dollar als Währung eingeführt. Aufgrund von massiven Wirtschaftsprobleme gibt es jedoch kaum noch Devisen.


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