Sonntag 18. August 2019

3. September 2015 - Nachrichten am Abend

Zwei Jugendliche terrorisieren seit Wochen die Gemeinde Henties Bay an der zentralen Küste Namibias. Wie die Nachrichtenagentur NAMPA berichtet, habe das Magistratsgericht in Swakopmund kaum noch Möglichkeiten, gegen die beiden vorzugehen. Die 10- und 11-jährigen Jungen erschienen bereits mindesten vier Mal wegen Diebstahls und Einbruchs vor Gericht. Eine Verurteilung zur sozialen Arbeit und die Betreuung durch einen Sozialarbeiter haben die Kinder jedoch nicht von weiteren Straftaten abgehalten. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft, können aber aufgrund ihres Alters nicht zu einer Haftstrafe verurteilt werden.

Bereits kurz nach seiner Abfahrt Richtung Österreich ist ein Zug aus Budapest mit hunderten Flüchtlingen wieder gestoppt worden. Wie ungarische Medien berichten, wurden die Menschen rund 40 Kilometer westlich der ungarischen Hauptstadt dazu aufgefordert, den Zug zu verlassen. Von dort seien sie mit Bussen in eines der größten Flüchtlingscamps des Landes gebracht worden. Ungarns Regierungschef Orban ist heute in Brüssel, um dort um Unterstützung zur Bewältigung der Krise zu bitten. Dabei sorgte er gleich zu Beginn für neue Spannungen. Orban sagte die Situation der Flüchtlinge in seinem Land sei kein ungarisches, sondern ein deutsches Problem, denn da wollten ja schließlich alle Asylsuchenden hin.

In Brasilien ist ein Raubüberfall grandios gescheitert. Bei ihrem Raubzug durch eine Stadt im Nordosten des südamerikansichen Landes gerieten sie ausgerechnet an die Fliegengewichtkämpferin Monique Bastos, die gerade auf dem Weg zu ihrem Kampfsporttraining war. Kurzerhand nahm sie einen der beiden Männer zwischen ihren Beinen in den Schwitzkasten, berichten örtliche Medien. Der andere der beiden Räuber rief schließlich selbst die Polizei und flüchtete.

FairTrade-Produkte werden in Deutschland immer beliebter. Im vergangenen Jahr haben die Deutschen etwa 827 Millionen Euro für fair gehandelte Waren, wie Kaffee, Bananen und Kakao ausgegeben. Bei Fair-Trade erhalten die Produzenten in den Anbauländern einen Mindestpreis für ihre Ware, auch bei niedrigeren Marktpreisen.

Das namibische Landwirtschaftsunternehmen Agra feiert sein 35-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten begannen, so eine Pressemitteilung, mit der Eröffnung der neuen Hauptfiliale in Windhoek Mitte August. Von einer Genossenschaft mit 4.500 Mitgliedern entwickelte sich Agra in den vergangenen Jahren zu einem Wirtschaftsunternehmen. Agra beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter in landesweit 19 Filialen. Der Umsatz liegt bei fast zwei Milliarden Namibia Dollar im Jahr. 


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