Donnerstag 06. August 2020

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30. April 2016 - Nachrichten am Mittag

Krater des Anschlags in Bagdad; © Wissm al-Okili/Reuters-NAMPA

Bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 14 Menschen getötet worden - mindestens 25 wurden verletzt. Die Autobombe detonierte auf einer Straße, auf der Pilger zu einem bedeutenden schiitischen Schrein unterwegs waren. Auch im vergangenen Jahr hatte es bei der Pilgerreise Angriffe auf Gläubige gegeben. Mindestens 17 Menschen kamen dabei ums Leben.

Bei der zweiten Runde der Parlamentswahl im Iran haben Moderate und Reformer noch einmal deutlich hinzugewonnen. Wie iranische Medien übereinstimmend berichten, holten die Verbündeten von Präsident Ruhani mindestens 33 der insgesamt 68 zu vergebenden Parlamentssitze. Die Konservativen gewannen demnach 21 Sitze hinzu. Die Iraner hatten am Freitag in einer Stichwahl über die endgültige Zusammensetzung ihres Parlaments entschieden. 68 der 290 Sitze waren nach der ersten Wahlrunde im Februar unbesetzt geblieben, weil in den betroffenen Wahlkreisen kein Kandidat die erforderliche Mehrheit erzielt hatte.

In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires haben hunderttausende Menschen ihrem Unmut über die steigende Arbeitslosigkeit Luft verschafft. Sie forderten von der Regierung, Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit und Inflation zu ergreifen. Nach Angaben der Gewerkschaften haben seit dem Amtsantritt von Präsident Macri im Dezember bereits 100.000 Menschen ihren Job verloren - allein 11.000 Staatsbedienstete wurden entlassen. Die Inflation wird Schätzungen zufolge in diesem Jahr mehr als 30 Prozent betragen.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in San Francisco ist es zu Ausschreitungen gekommen. Hunderte Demonstranten lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Bei den Vorwahlen in Kalifornien entscheidet sich am 7. Juni, ob Trump für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat die notwendigen Delegiertenstimmen zusammenbekommt.

In einer Aufsehen erregenden Aktion lässt die kenianische Regierung heute 105 Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein verbrennen. Damit will das Land ein weithin sichtbares Zeichen gegen den Elfenbeinschmuggel setzen, der die Elefanten in Afrika auszurotten droht. Heute leben schätzungsweise noch bis zu 500.000 Elefanten in Afrika - jährlich werden mehr als 30.000 getötet, um die Nachfrage in Asien zu befriedigen. Das Washingtoner Artenschutzabkommen hat den Handel mit Elfenbein bereits vor 27 Jahren verboten. China erlaubt jedoch den Weiterverkauf von Elfenbein, das vor dem Verbot gekauft worden war.

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