Samstag 18. August 2018

30. November 2016 - Nachrichten am Morgen

Die Regierung Namibias ist erfreut über Investitionen von Unternehmen aus Frankreich. Damit würden Arbeitsplätze geschaffen sowie Wissen und Technologie nach Namibia gebracht, sagte Präsident Hage Geingob am Montag vor Vertretern der Wirtschaft in Paris. Laut Presseagentur NAMPA verwies Geingob auf die Firma InnoSun, die in Omaruru ein Solarkraftwerk errichtet hat und weitere Projekte plant. Er warb für Investitionen in Straßen- und Wohnungsbau sowie Landwirtschaft. - Geingob wollte gestern nach Kuba fliegen, um an der Trauerfeier für den verstorbenen Fidel Castro teilzunehmen. Im Anschluss besucht er Großbritannien.

Die humanitäre Lage in der umkämpften, syrischen Stadt Aleppo spitzt sich immer weiter zu. Nachdem die Regierungstruppen weiter in die Rebellenviertel vorgerückt sind, sind nun tausende Menschen auf der Flucht. Die UNO zeigte sich angesichts der Situation besorgt und rief die Konfliktparteien auf, ihre Angriffe auf Zivilisten in Aleppo einzustellen.

Bei einem Brand in einer Mädchenschule im Süden der Türkei sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen - darunter elf Mädchen. Über 20 weitere wurden verletzt - einige Schülerinnen, als sie in Panik aus dem Fenster sprangen. Das Feuer war in einem Schlafsaal der Schule ausgebrochen - wohl ausgelöst durch einen elektrischen Defekt.

In Havanna haben am Abend hunderttausende Menschen Abschied von Fidel Castro genommen. Heute sollen die sterblichen Überreste des Revolutionsführers einen mehrtägigen Trauerzug durch Kuba antreten, ehe die Urne am Sonntag in Santiago de Cuba bestattet wird. Castro war am Freitag im Alter von 90 Jahren gestorben.

Ein südafrikanischer Ex-Mitarbeiter des Diamanten-Unternehmens Debmarine darf bei seiner Klage auf Schadenersatz kostenlosen Rechtsbeistand aus seiner Heimat in Anspruch nehmen. Das habe das Oberste Gericht entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Damit sei Debmarine auch in der Berufung gescheitert, dem Kläger die Vertretung durch hier eigentlich nicht zugelassene Anwälte aus Südafrika zu verwehren. Der ehemalige Mitarbeiter fordert 4,3 Millionen Namibia Dollar Schadenersatz, weil er im Februar 2005 auf einem Schiff von Debmarine in einen offenbar nicht gesicherten Schacht gestürzt war. Dabei hatte er sich schwer am Kopf verletzt und ist seitdem arbeitsunfähig.

Der staatliche Stromkonzern NamPower bietet seinem geschäftsführenden Direktor eine Vergütung von 3,4 Millionen Namibia Dollar im Jahr. Dem Namibian zufolge hat der 54-jährige Simson Haulofu im Juli einen entsprechenden Vertrag mit fünf Jahren Laufzeit erhalten. Haulofu habe ihn jedoch noch nicht unterzeichnet und verhandle derzeit noch über weitere Vergünstigungen, die ihn bis ihn die Pensionierung tragen sollen. Der Fünf-Jahres-Vertrag würde den Staatskonzern bisher 17 Millionen Dollar kosten.

Das staatliche Unternehmen TransNamib zahlt seinen Mitarbeitern nun doch ein 13. Gehalt. Das habe Vize-Transportminister Sankwasa Sankwasa gestern vor versammelter Belegschaft in der Firmenzentrale in Windhoek versichert, meldet die Presseagentur NAMPA. Der Jahresbonus sei fest vereinbart und werde spätestens Freitag ausgezahlt. Die Regierung schätze TransNamib als Stütze der Wirtschaft. Vergangene Woche hatte TransNamib angekündigt, Gehälter verspätet auszuzahlen und den geplanten Bonus zu streichen. Zuvor hatte das Finanzministerium im Zuge des Sparkurses offenbar die Subventionen um 162 Millionen Namibia Dollar gekürzt.


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