Donnerstag 06. August 2020

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30. Oktober 2018 - Nachrichten am Abend

China hat das Verbot des Handels mit Teilen bedrohter Tierarten gelockert. Es sei zu Heilzwecken, kulturellen Zwecken und aus Forschungsgründen in Zukunft wieder erlaubt. Der Handel soll aber Aussagen der chinesischen Behörden nach streng reguliert werden. Nashornhörner und Tigerknochen seien unter anderem zur Nutzung für Krankenhäuser freigegeben, die von der Behörde für Traditionelle Chinesische Medizin anerkannt seien. Tierschützer sprechen von einem schweren Schlag für den Schutz von Nashörnern und Co, die in den vergangenen 10 Jahren stark unter Druck geraten seien. Alleine in Südafrika wurden seit 2008 mehr als 7000 Nashörner gewildert.

Das Obergericht in Windhoek hat vier Chinesen die wegen Nasenhorn-Schmuggels verurteilt wurden erlaubt, gegen ihre lange Haftstrafe vorzugehen. Sie waren Ende September 2016 wegen verschiedenen Naturschutzvergehen zu Haftstrafen von jeweils 14 Jahren verurteilt worden. Das Gericht sah es damals als erwiesen an, dass die Männer unter anderem mindestens 14 Nasenhörner im Wert von 2,3 Millionen Namibia Dollar außer Landes schmuggeln wollten. Drei waren am Internationalen Flughafen bei Windhoek verhaftet, der Kopf der Bande war später festgenommen worden. Am 3. Dezember will das Gericht nun erneut über das Strafmaß, nicht aber über die Schuld verhandeln.

Bundeskanzlerin Merkel will mit einem Maßnahmenpaket Privatunternehmen ermutigen, stärker in Afrika zu investieren. Bei einem Afrika-Gipfel im Kanzleramt kündigte Merkel an, einen Entwicklungs-Investitionsfonds zu schaffen und zugleich die Risikoabsicherung für Investitionen deutscher Unternehmen in Afrika zu verbessern.

Die Umweltorganisation WWF schlägt Alarm. Aller Warnungen zum Trotz verbraucht die Menschheit weiterhin mehr natürliche Ressourcen als die Erde reproduzieren kann. Der von WWF veröffentliche Living Planet Index hat in diesem Jahr einen neuen Tiefpunkt erreicht. Bereits am 1. August waren die Ressourcen des ganzen Jahres aufgebraucht.

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