Donnerstag 06. August 2020

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30. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Ein landloser Farmer will die umstrittene Verpachtung von vier Farmen an den russischen Geschäftsmann Rashid Sardarow vor Gericht anfechten. Laut Namibian handelt es sich um den Farmer Asser Katjinaani, der mehr als 300 Rinder besitzt und sich seit 15 Jahren erfolglos die Zuteilung von Farmland bewirbt. Sein Anwalt Norman Tjombe habe beim Grundbuchamt beantragt, alle nötigen Informationen zur Transaktion herauszugeben. Tjombe wolle den Pachtvertrag annullieren lassen, weil er gegen mehrere Gesetze verstoße. Sardarow hatte vier Farmen nahe Windhoek mit einer Gesamtfläche von 17.000 Hektar für 43 Millionen Namibia Dollar erworben, sie der Regierung übertragen und einen Pachtvertrag mit 99 Jahren Laufzeit erhalten. Er besaß bereits 20.000 Hektar Farmland bei Dordabis.

Im Windhoeker Stadtteil Kleine Kuppe haben Einbrecher am Wochenende eine Frau vergewaltigt. Zwei Männer seien in der Nacht auf Sonntag in ein Haus eingedrungen, berichtet die Allgemeine Zeitung unter Berufung auf den Polizeibericht. Sie hätten den Bewohner im Wohnzimmer mit vorgehaltener Waffe bedroht und die Bewohnerin im Schlafzimmer ebenfalls mit Waffengewalt sexuell missbraucht. Anschließend fesselten sie die beiden Opfer und entwendeten einen Fernseher, drei Mobiltelefone und weitere Wertgegenstände im Gesamtwert von 98.000 Namibia Dollar.

Mehr als 3.000 Ausbilder in Fortbildungszentren Namibias sind nicht hinreichend qualifiziert. Das erklärte die Ministerin für höhere Bildung, Itah Kandjii-Murangi, laut Presseagentur NAMPA gestern bei einem Treffen mit dem finnischen Minister für wirtschaftliche Beziehungen, Mika Lintila. Zugleich betonte sie, dass die Namibia University of Science and Technology NUST zurzeit eine neue Fakultät zur Schulung von Ausbildern einrichte. Namibia wünsche sich eine Kooperation mit Finnland etwa in Form von Entsendung pensionierter Ausbilder.

Nach dem Anschlag auf eine Synagoge mit elf Toten reist US-Präsident Trump heute nach Pittsburgh. Dort will er seine "Unterstützung für die jüdische Gemeinde" zum Ausdruck bringen, heißt es aus dem Weißen Haus. Einige Mitglieder der jüdischen Gemeinde machen Trump allerdings schwere Vorwürfe. Er sei für das stark vergiftete Klima im Land verantwortlich, das aus ihrer Sicht solche Bluttaten wie den Synagogen-Anschlag hervorbringt.

Der türkische Präsident Erdogan hat zum heutigen Nationalfeiertag den neuen Istanbuler Flughafen eingeweiht. Die Einweihung des 10-einhalb-Milliarden-Projekts war symbolisch, da der Flughafen erst in zwei Monaten voll in Betrieb gehen soll. Mit jährlich 200 Millionen Passagieren soll er nach Abschluss der Bauphase der größte der Welt werden.

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